a Deutschland

Maximilian Mittelstädt und Hertha BSC sind bereits ausgeschieden. © hertha bsc

9 Tore nach 90 Minuten: Hertha scheitert in erster Pokalrunde

Der deutsche Fußball-Bundesligist Hertha BSC ist nach einer spektakulären Partie überraschend in der ersten DFB-Pokalrunde gescheitert.

Die Berliner mussten sich vor 500 Zuschauern Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig in einem turbulenten Duell am Freitag mit 4:5 geschlagen geben und offenbarten dabei bedenkliche Abwehrprobleme. Zuletzt war Hertha in der Saison 2012/13 in der ersten Pokalrunde ausgeschieden.

Spektakulärerer Spielverlauf
Der 26 Jahre alte Martin Kobylanski, der die Braunschweiger erst vor zwei Monaten mit 18 Drittliga-Treffern zur Zweitliga-Rückkehr geschossen hatte, verwandelte bereits nach 63 Sekunden einen Freistoß aus 25 Metern. Die Tore zwei und drei des offensiven Mittelfeldspielers fielen dann aus Braunschweiger Sicht jeweils zum idealen Zeitpunkt.

Beim 3:2 kurz vor der Pause (44.) traf er per Nachschuss nach einem von ihm selbst verschossenen Foulelfmeter. Die Hertha hatte zu diesem Zeitpunkt gerade einen frühen 0:2-Rückstand aufgeholt, weil Dodi Lukebakio (23.) und Matheus Cunha (29.) in nur zwölf Minuten auf ein Eigentor von Maximilian Mittelstädt (17.) antworteten. In der zweiten Halbzeit schlug Kobylanski dann noch schneller zurück: Erst gelang Peter Pekarik (65.) der erneute Ausgleich. Doch nur zwei Minuten später hieß es wieder 4:3 (67.) durch den Mann, der früher auch eine Saison für den Berliner Hertha-Rivalen 1. FC Union gespielt hat.

Mit Rückkehrer Suleiman Abdullahi traf ein weiterer Ex-Unioner sogar zum 5:3 (73.), doch entschieden war dieses Spektakel auch damit noch nicht. Erneut Lukebakio brachte die Hertha noch einmal heran (83.), dennoch konnte er das Ausscheiden nicht verhindern.
Mainz ist weiter
Besser als die Herthaner machte es Liga-Konkurrent FSV Mainz 05. Trotz schwacher Anfangsphase drehten die Mainzer nach einem 0:1-Halbzeitrückstand die Partie gegen den Regionalligisten TSV Havelse und siegten mit 5:1.

Noah Plume brachte die Niedersachsen, die ihr Heimrecht getauscht hatten, in der 17. Minute in Führung. Jean-Philippe Mateta mit einem Dreierpack in der 57., 79. und 90. Minute sowie Adam Szalai (77.) und der eingewechselte Robin Quaison (86.) drehten die Partie für den wenig überzeugenden Favoriten.

Damit schneiden die Mainzer schon besser ab als in der vergangenen Saison, als sie bereits in Runde 1 am 1. FC Kaiserslautern scheiterten.

Autor: dpa

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210