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David Alaba verlässt den FC Bayern. © POOL / ANDREAS GEBERT

Alabas Abschied ist besiegelt: „Geld war kein Faktor“

Das Kapitel FC Bayern ist für David Alaba im Sommer beendet. Der Abwehrchef bestätigt seinen Abschied nach 13 Jahren. Er sucht nun eine neue Herausforderung. Nur wo?

David Alaba hat seinen Abschied vom FC Bayern zum Saisonende bestätigt, seinen künftigen Arbeitgeber aber noch nicht gefunden. „Ich habe für mich persönlich die Entscheidung getroffen, nach dieser Saison was Neues zu machen, den Verein zu verlassen“, sagte der Abwehrchef des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Dienstag bei einer Pressekonferenz.


Alabas Abschied galt schon seit längerer Zeit als sicher. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft im Sommer aus, er kann dann ablösefrei wechseln. Einen neuen Arbeitgeber hat der Österreicher noch nicht. „Die Entscheidung habe ich noch nicht getroffen, wo die Reise dann hingeht“, sagte der 28-Jährige. Ein Zeitlimit habe er sich nicht gesetzt. Erwartet wird, dass Alaba ins Ausland wechselt. Als Favorit wurde bislang Real Madrid gehandelt.

Ein Stück Bayern-Geschichte
„Es ist kein Geheimnis, dass mein Management mit den Vereinen im Austausch ist“, antwortete er auf die Frage nach einem möglichen Interesse vom FC Barcelona. Alabas Nachfolger beim FC Bayern wird Dayot Upamecano von RB Leipzig, den der Wiener als Spieler mit „viel Talent und Potenzial“ lobte.

Alaba ist ein Stück Bayern-Geschichte. 2008 war der Österreicher von Austria Wien nach München gewechselt. Seit seinem Bundesligadebüt 2010 arbeitete er sich erst als Linksverteidiger und schließlich unter Hansi Flick als anerkannter Abwehrchef in der Hierarchie beim deutschen Rekordmeister nach oben.
Vertragsverhandlungen werden zur Schlammschlacht
Im November 2020 hatte der FC Bayern sein Vertragsangebot an Alaba zurückgezogen. Zuvor hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß dessen Berater Pini Zahavi als „geldgierigen Piranha“ bezeichnet. Angeblich soll die Gehaltsforderung bei mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr gelegen haben. Das Geld sei „kein Faktor“ für ihn gewesen, sagte Alaba und betonte die Wertschätzung des Vereins. „Ich habe persönlich intern immer eine sehr, sehr gute Beziehung zu den Verantwortlichen gehabt und habe sie auch noch.“

Autor: dpa/det

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