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Die Bayern verschwanden gesenkten Hauptes in die Kabine. © APA/afp / FABIAN BIMMER

Bayern nach Pokal-Blamage stinksauer: „Das ist brutal“

Der FC Bayern München wurde am Mittwochabend von Zweitligist Holstein Kiel sensationell aus dem DFB-Pokal gekegelt. Trainer Hansi Flick hat dafür eine simple, aber auch schonungslose Erklärung.

Nach der wahrlich unerwarteten 5:6-Niederlage im Elfmeterschießen in Kiel sagte der Bayern-Coach bekümmert: „Bei unseren Gegentoren war es zuletzt immer das gleiche Muster.“ Beim 1:1-Ausgleich durch Fin Bartels (37.) stand die Hintermannschaft des Champions-League-Gewinners wieder einmal zu hoch. Eine fehlerhafte Zuordnung im eigenen Strafraum in der Nachspielzeit ermöglichte den Platzherren durch einen Kopfballtreffer von Kapitän Hauke Wahl den erneuten Gleichstand.


Auch Thomas Müller ärgerte sich über die auffällige Häufung der Patzer, die schon in der Bundesliga zur 2:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach geführt hatte. Vor dem Sky-Mikrofon wirkte der Ex-Nationalspieler schwer bedient: „Das Ausscheiden ist brutal, das muss man erst einmal sacken lassen. Es ist sicherlich nicht gerade die beste Phase des FC Bayern.“

Kieler Autokorso
Dafür durften die Platzherren einen wahrhaft historischen Triumph feiern, begleitet von Feuerwerk und einem spontanen Autokorso samt Hupkonzert vor dem Holstein-Stadion. Coach Ole Werner fasste seine Freude mit viel Pathos in der Stimme zusammen. „Dieses außergewöhnliche Erlebnis werden wir wohl nur einmal im Leben haben. Aber wir haben es uns wirklich verdient.“

Autor: sid/fop

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