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Lucas Hernandez droht eine lange Haftstrafe. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Bayern will sich nicht zum Fall Hernandez äußern: „Private Dinge“

Der FC Bayern München will sich zu den juristischen Problemen von Abwehrspieler Lucas Hernández nicht im Detail äußern und sichert dem französischen Fußball-Nationalspieler seine Unterstützung zu.

„Zunächst mal sind das private Dinge von Lucas Hernández, das will ich auch nicht bewerten“, sagte Vereinspräsident Herbert Hainer am Donnerstagabend. „Er geht nächste Woche da runter und dann wird das verhandelt und dann sehen wir weiter.“


Hernández könnte dem deutschen Rekordmeister wegen eines möglichen Haftantritts länger fehlen. Der 25-Jährige muss am 19. Oktober vor dem Strafgericht 32 in Madrid erscheinen. Das bestätigte ein Justizsprecher am Donnerstag. Dort solle Hernández angeben, in welchem Gefängnis seiner Wahl er eine sechsmonatige Haftstrafe spätestens zehn Tage später antreten will. Die Haftstrafe war schon 2019 vom Strafgericht 35 in Madrid verhängt worden.

Fall von häuslicher Gewalt
Hintergrund des Falls ist ein handgreiflicher Streit im Februar 2017 mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau. Beide wurden damals wegen häuslicher Gewalt zu gemeinnütziger Arbeit und einem sechsmonatigen Kontaktverbot verurteilt. Sie versöhnten sich jedoch schnell und verreisten noch während der sechs Monate gemeinsam, berichtete die Sportzeitung As. Bei der Rückkehr wurde dieser Verstoß gegen das Kontaktverbot aktenkundig und Hernández später wegen Missachtung der Auflage zu der Haftstrafe verurteilt.

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