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Thomas Müller (links) will mit Bayern gegen Neymar & Co. die Oberhand behalten. © APA/afp / CHRISTOF STACHE, FRANCK FIFE

Bayern wollen im Prinzenpark die Wende erzwingen

Nach der 2:3-Heimniederlage gegen Paris Saint-Germain will der FC Bayern – trotz schmerzenden Ausfällen in der Offensive – doch noch den Halbfinal-Einzug schaffen. Am Dienstagabend (21 Uhr) im Prinzenpark wird sich in der Final-Neuauflage des Vorjahres ein Mitfavorit auf den Titel auf alle Fälle verabschieden.

Bayerns Torjäger Robert Lewandowski stand am Tag vor der Partie wieder im Training. Mehr als Laufen war für den am Knie verletzten Polen aber nicht angesagt. Ein Blitz-Comeback werde es nicht geben, stellte der Club klar. In Paris ebenfalls fehlen wird Serge Gnabry. Auch ohne das Duo hatte der Titelverteidiger im Hinspiel einige Chancen vorgefunden, 31 Torschüsse verbuchten die Bayern. Sie mussten sich nach einem frühen Gegentreffer durch den späteren Doppeltorschützen Kylian Mbappe aber am Ende geschlagen geben.


„Es kann nicht jeder Schuss ins Tor gehen, das ist völlig klar“, sagte Thomas Müller. „Aber die Art und Weise, den Ball in das Tor reinwuchten zu wollen, das wird sicherlich entscheidend.“ Mindestens zwei Tore müssen die Bayern in Frankreich erzielen. Joshua Kimmich war der Überzeugung, dass seine Münchner „die bessere Mannschaft sind“, Trainer Hansi Flick schwor sein Team ein. „Es ist ein toughe Aufgabe, aber wir freuen uns darauf.“ Auch er sah die Effizienz als entscheidenden Faktor. Außerdem hielt Flick fest: „Für solche Spiele ist man bei Bayern München.“

Das Lazarett lichtet sich
Derweil könnte sich die Personalsituation entspannt haben. Bei Leon Goretzka und Lucas Hernandez sehe es gut aus, Jerome Boateng und Kingsley Coman könnten ebenfalls dabei sein, berichtete Flick. Der beim 1:1 gegen Union Berlin erst nach einer knappen Stunde eingetauschte Alaba wird spielen. Für den abwanderungswilligen Wiener könnte sein 91. Einsatz in der Champions League der letzte für die Bayern sein.

Hansi Flick möchte mit Bayern – trotz der vielen Unruhen – die Wende schaffen. © APA/afp / CHRISTOF STACHE


Bei PSG ist offen, ob der in München verletzt ausgewechselte Kapitän Marquinhos oder die nach Corona-Infektionen zurückgekehrten Marco Verratti und Alessandro Florenzi eingesetzt werden. Torhüter Keylor Navas wurde am Wochenende ausgewechselt. Eine Vorsichtsmaßnahme, wie Trainer Mauricio Pochettino erklärte. Für den Argentinier sind die Bayern „die beste Mannschaft der Welt momentan. Bayern ist immer noch Favorit.“ Mbappe warnte: „Noch ist nichts gewonnen.“
Chelsea in der klaren Favoritenrolle
Chelsea scheint das Aufstiegsticket vor der zweiten Viertelfinal-Entscheidung so gut wie sicher. Die „Blues“ verteidigen gegen den FC Porto einen 2:0-Vorsprung aus dem „Auswärtsspiel“.

Pepe (rechts) will mit Porto für eine Sensation sorgen. © APA/afp / MIGUEL RIOPA


Auch die Retourpartie wird aufgrund von Corona-Reisebeschränkungen im Stadion Ramon Sanchez-Pizjuan von Sevilla stattfinden. Chelsea stand zuletzt 2014 im Halbfinale des wichtigsten Europacup-Bewerbs. Dort wartet der Sieger der Begegnung zwischen Liverpool und Real Madrid (Hinspiel 1:3). Auf die Bayern oder PSG werden entweder Dortmund oder Manchester City (1:2) treffen.
Die Viertelfinal-Rückspiele vom Dienstag
Paris SG – Bayern München (Hinspiel 3:2)
Chelsea – Porto (2:0)

Mit dem SportNews-Liveticker sind Sie ab 21 Uhr live dabei.

Schlagwörter: Fussball

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