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Am Tatort wurden Kerzen niedergelegt. © APA/afp / AXEL SCHMIDT

Bestürzung nach Halle-Anschlag ist in der Sport-Welt groß

Der Deutsche Drittligist Hallescher FC wird nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle vorerst mit Trauerflor spielen. Das gilt für die Partie des HFC beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue als auch im Spiel des Landespokals am Samstag in Talheim.

Der Verein stehe „unter Schock“, schrieb der HFC am Donnerstag auf seiner Homepage. Bei dem Anschlag durch einen mutmaßlichen Rechtsextremisten waren am Mittwoch zwei Menschen getötet worden. Darunter der 20-jährige Kevin S., der Teil der HFC-Fankurve war.

„Die bestürzte HFC-Familie spricht den Angehörigen der Opfer in großer Trauer ihr tief empfundenes Mitgefühl aus, verurteilt jegliche Form von Terror, Extremismus und Gewalt und bedankt sich bei den Verantwortlichen der Stadt und den Einsatzkräften für das umsichtige und transparente Handeln rund um die feigen Anschläge“, schrieb der HFC. Der Verein wünsche den Hinterbliebenen Kraft für die „schier unmögliche Bewältigung der Trauer“.

Schon am Mittwoch wurde zum Gedenken der Opfer beim Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Argentinien eine Schweigeminute abgehalten.

Autor: leo/dpa

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