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Goncalo Paciencia und die Eintracht stehen in der zweiten Pokal-Runde. © AP / Gian Ehrenzeller

DFB-Pokal: Mehrere Favoriten entgehen Blamage

Ein später Dreierpack von Ante Rebic hat Eintracht Frankfurt vor dem Erstrundenaus im DFB-Pokal bewahrt. Der Europa-League-Starte war jedoch nicht der einzige Favorit, der an diesem Sonntag arg ins Wanken geriet.

Eintracht Frankfurt verhinderte mit viel Mühe eine erneute Auftaktpleite. Trotz 0:2- und 2:3-Rückstand gewann der Cup-Gewinner von 2018 dank dreier Tore von Ante Rebic im Schlussspurt noch 5:3 (2:2) bei Waldhof Mannheim.

Frankfurt erwischte einen miserablen Start in Mannheim. Valmir Sulejmani (3./11.) brachte Waldhof früh in Führung. Die Eintracht kam durch Treffer von Daichi Kamada (21.) und Filip Kostic (45.+2) zum Ausgleich. Trotz klarer Überlegenheit der Gäste ging Mannheim durch Jan-Hendrick Marx (73.) wieder in Führung. Als die Eintracht wie im Vorjahr schon in der ersten Runde an Ulm zu scheitern drohte, drehte Rebic (76./82./88.) auf und sorgte mit einem späten Hattrick binnen zwölf Minuten für den Favoriten-Sieg.

Nagelsmann mit erfolgreichem Einstand
RB Leipzig hat das erste Pflichtspiel mit dem neuen Trainer Julian Nagelsmann gewonnen und steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Der Finalist der Vorsaison setzte sich am Sonntag mit 3:2 (3:1) bei Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück durch.

Die beiden Berliner Bundesliga-Clubs schafften bei Viertligisten problemlos den Einzug in die nächste Pokal-Runde. Aufsteiger Union setzte sich bei Germania Halberstadt mit 6:0 (1:0) durch. Hertha BSC gewann ebenso souverän mit 5:1 (3:0) beim VfB Eichstätt und feierte somit ein gelungenes Debüt unter dem neuen Trainer Ante Covic.
Paderborn und St. Pauli siegen im Elfmeterschießen
Unions Mitaufsteiger SC Paderborn hatte viel mehr Mühe und musste trotz klarer Führung beim Viertligisten SV Rödinghausen beim Stand von 3:3 (3:3, 2:0) in die Verlängerung, in der keine Tore fielen. Im Elfmeterschießen behielt das Team von Trainer Steffen Baumgart mit 4:2 die Oberhand.

Zweitligist Jahn Regensburg scheiterte durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:3 (0:0) beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken. Das Aus gerade noch abwenden konnte der FC St. Pauli durch ein 4:3 (3:3, 2:2) im Elfmeterschießen beim VfB Lübeck.
Köln und HSV mit mächtig Dusel
Das Pflichtspiel-Debüt des Kölner Cheftrainers Achim Beierlorzer ist erst nach einer Zitterpartie und einem 3:2 im Elfmeterschießen (3:3, 2:2, 2:0) beim SV Wehen Wiesbaden gelungen.

Auch der Hamburger SV zitterte sich bei Drittligist Chemnitzer FC durchs Elfmeterschießen. Der tief gefallene Traditionsklub von der Elbe machte zwei Mal einen Rückstand wett und rettete sich schließlich mit dem 2:2 über die Zeit. Vom Punkt behielten die HSV-Kicker die besseren Nerven.

Einen Underdog-Sieg feierte Drittligist MSV Duisburg, der das ein Liga höher angesiedelte Greuther Fürth aus dem Bewerb warf.

Die DFB-Pokal-Ergebnisse vom Sonntag:
Eichstatt - Hertha Berlin 1:5
Halberstadt - Union Berlin 0:6
Lübeck - St. Pauli 3:4 n.E.
Mannheim - Eintracht Frankfurt 3:5
Oberneuland - Darmstadt 1:6
Rodinghausen - Paderborn 3:4 n.E.
Saarbrücken - Regensburg 3:2
Salmrohr - Kiel 0:6
Osnabrück - RB Leipzig 2:3
Chemnitz - Hamburger SV 2:3 n.E.
Duisburg - Fürth 2:0
Wehen Wiesbaden - 1. FC Köln 3:4 n.E.

Autor: dpa/fop

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