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Robert Andrich ist nach seinem Eigentor bedient. © APA/afp / KAI PFAFFENBACH

Eigentor des Jahres sorgt für eine schlaflose Nacht

Den Preis für das Eigentor des Jahres hätte Robert Andrich wohl schon sicher, wenn es ihn denn geben würde.

Mit seinem Schuss aus rund 25 Metern ins eigene Netz sorgte der Mittelfeldspieler von Union Berlin am Samstag nicht nur für ein seltenes Kuriosum in der Fußball-Bundesliga, sondern leitete auch die 2:5-Niederlage der „Eisernen“ bei Eintracht Frankfurt ein. „Wegen des Fehlers habe ich eine schlaflose Nacht, aber das passiert. Die Niederlage tut dann aber schon mehr weh“, sagte Andrich.


Beim Stand von 1:1 wollte der 26-Jährige in der 35. Minute den Ball unter Bedrängnis zu seinem Torhüter Andreas Luthe zurückspielen. Doch die Aktion misslang gründlich. Während sich Luthe neben dem kurzen Pfosten anbot, schlug die Kugel im langen Eck ein. „In dem Moment ist eine Leere da, wo du denkst: scheiße“, schilderte Andrich die Szene. Luthe nahm es nach dem Abpfiff mit Galgenhumor: „Der war schon sehr gut getroffen.“

Auch Union-Trainer Urs Fischer machte dem Pechvogel keine Vorwürfe. „So etwas muss man akzeptieren“, sagte der 55 Jahre alte Schweizer. Weniger Verständnis äußerte er für die anschließende Schwächephase seines Teams mit zwei weiteren Gegentoren innerhalb von drei Minuten: „Da haben wir den Kopf verloren. So darfst du dich nicht verhalten.“

Die Bild-Sequenz:

Robert Andrich (am Ball) spielt blind einen Rückpass... © Screenshot


... und trifft dabei ins verwaiste Tor. Goalie Luthe hatte sich neben dem Kasten angeboten und rutschte zu allem Überfluss auch noch aus, als er zum Rettungsversuch ansetzen wollte. © Screenshot

Autor: dpa

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