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Bayern-Trainer Niko Kovac. © AFP / JOHN MACDOUGALL

FC Bayern: Darum wurde Kovac öffentlich abgewatscht

Die Kritik von Karl-Heinz Rummenigge an einer Transfer-Aussage von Trainer Niko Kovac bezüglich Leroy Sané hat offenbar einen bestimmten Hintergrund.

In den Transferverhandlung um Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat sich dessen Verein Manchester City nach einem Bericht des Kicker bereits vor mehreren Tagen beim FC Bayern beschwert. Wie das Fachmagazin am Donnerstag schrieb, erhielten die Münchner „vor rund zwei Wochen“ ein offizielles Schreiben aus der Chefetage des englischen Meisters mit der Bitte, jegliche Diskussionen und Offerten bezüglich des 23-Jährigen nicht mehr öffentlich zu kommentieren.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte seinen Trainer Niko Kovac am Dienstag für dessen jüngstes Interview gerügt, in dem der Coach gesagt hatte, dass er an eine Verpflichtung des Stürmers glaube. Kovac entschuldigte sich daraufhin öffentlich bei ManCity und dessen Trainer Pep Guardiola. Die Münchner fürchten, den Abschluss ihres wohl wichtigsten Deals des Sommers zu gefährden, wenn sie die Engländer und den eigenwilligen Guardiola vergraulen.

Laut eines Bild-Berichts hat Bayern inzwischen ein offizielles Angebot für Sané abgegeben. Die Münchner wollen zu ihren Bemühungen auf dem Transfermarkt keine „Wasserstandsmeldungen“ mehr abgeben, wie Rummenigge am Rande des Audi Cups in München unterstrich.

Autor: dpa/det

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