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Hansi Flick will nicht Trainer der deutschen Nationalmannschaft werden. © APA/afp / LUKAS BARTH

Flick will nicht DFB-Nationaltrainer werden

Beim WM-Triumph 2014 war Hansi Flick der Assistent von Joachim Löw. Aktuell verschwendet Flick aber „keine Gedanken“ an den Job des Bundestrainers.

„Ich stehe hier unter Vertrag, habe eine tolle Mannschaft und arbeite für einen tollen Verein. Derzeit stimmt vieles“, sagte der 55-Jährige der Welt am Sonntag. Im Zuge der Krise der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war immer auch Flick als möglicher Nachfolger von Joachim Löw ins Gespräch gebracht worden.

„Jogi hat für die Nationalmannschaft hervorragende Arbeit geleistet und dabei auch immer die Bedürfnisse der Vereine berücksichtigt“, sagte Flick angesprochen auf das 0:6 der DFB-Auswahl am vergangenen Dienstag in Spanien. „Dass nach dem Ergebnis Kritik aufkommt, ist nachvollziehbar, ändert aber nichts an meiner Einschätzung, dass die DFB-Elf mit einer entsprechenden Vorbereitung bei der EM im nächsten Jahr eine gute Rolle spielen wird. Die Frage nach mir stellt sich für mich dabei nicht.“

Auch Löws Festhalten am Verzicht auf die Ex-Weltmeister Thomas Müller, Jérôme Boateng (beide FC Bayern) und Mats Hummels (Borussia Dortmund) kann Flick nachvollziehen. „Jogi hat sich dafür entschieden, und ich verstehe absolut, dass er an seiner Entscheidung festhält. Das ist legitim“, sagte der Münchner Triple-Coach. „Es geht auch darum, die jungen Spieler zu entwickeln. Es kommen große Talente nach. Der Weg ist in Ordnung. Ich freue mich, dass Jérôme und Thomas für den FC Bayern absolute Topleistungen bringen.“

Autor: dpa

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