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Erling Haaland lässt den BVB vom Titel träumen. © APA/afp / INA FASSBENDER

Haaland versetzt Dortmund in Ekstase

Mit beiden Fäusten über dem Kopf stand Erling Haaland allein vor der Südtribüne und genoss die lange vermissten Ovationen der Fans.

Nach seinen zwei Toren und drei Assists beim furiosen 5:2 über Eintracht Frankfurt glich der Dortmunder Fußball-Tempel gleich zur Teil-Rückkehr der Zuschauer wieder einem Tollhaus. Die große Show seines unersättlichen Teamkollegen ermutigte BVB-Kapitän Marco Reus zu einer Botschaft an die Bayern: „Für eine Kampfansage ist es sehr früh. Aber wenn man in Dortmund spielt, mit den Fans und der Geschichte, brauchen wir nicht über zweite oder dritte Plätze reden. Dann muss immer das Ziel sein, Titel zu holen.“


Den famosen Auftritt gegen Frankfurt werteten viele Beobachter als erstes Titel-Statement der Borussia. Drei Tage vor dem Supercup-Duell mit den Münchnern an gleicher Stätte präsentierte sich das Team des neuen Fußball-Lehrers Marco Rose trotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger wie Mats Hummels, Raphael Guerreiro oder Emre Can in imposanter Frühform. Angeführt vom überragenden Haaland und seinem kongenialen Sturmpartner Reus erinnerte der BVB mit Vollgas-Fußball und leidenschaftlichem Pressing phasenweise an Meistertage unter der Regie des ehemaligen Erfolgstrainers Jürgen Klopp.

Alle schwärmen von Haaland
„Viel mehr geht nicht“, kommentierte Rose sein erfolgreiches Bundesliga-Debüt beim BVB. Die minutenlangen Haaland-Sprechchöre nach dem Schlusspfiff versetzten auch den ehemaligen Gladbach-Coach in Euphorie: „Ein außergewöhnlicher Moment. Das erleben zu dürfen: toll.“

Haaland war am Samstag wieder einmal nicht zu bremsen. © APA/afp / INA FASSBENDER

Wie schon bei seinen drei Treffern im Pokal bei Wehen Wiesbaden eine Woche zuvor pflegte Haaland seinen Ruf als norwegische Naturgewalt. Im Beisein seiner Familie, die ihm auf der Tribüne zujubelte, brillierte er nicht nur als Torschütze, sondern auch als Vorbereiter. „Heute war es leicht, besonders motiviert zu sein“, kommentierte Haaland bei Viaplay Fotball mit Bezug auf die Rückkehr der Fans, „ich kann es nicht beschreiben. Aber als ich getroffen habe, war es ein wundervolles Gefühl.“

Selbst einige Frankfurter Profis klopften dem 21 Jahre alten Torjäger nach dem Schlusspfiff anerkennend auf die Schulter. „Haaland ist schon ein Paket, das muss man sagen. Wir brauchen ihn“, schwärmte Reus. Ähnlich euphorisch fiel das Urteil von Torschütze Giovanni Reyna aus: „Das beste Wort für ihn ist Maschine.“

Schlagwörter: Fussball Deutschland

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