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Am Montag wurde Coutinho in München vorgestellt. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Harte Kritik an Coutinho: „Ihm fehlt der Charakter“

Der Transfer von Philippe Coutinho zum FC Bayern München hat Deutschland-, aber auch weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Es gab aber nicht nur positive Rückmeldungen, sondern auch Kritik am brasilianischen Zauberfußballer.

Vor allem die spanische Presse ging mit dem 27-Jährigen hart ins Gericht. Der Grund: Coutinho konnte sich bei den Katalanen nicht durchsetzen. 2018 wurde er von Barca für die Rekordablöse von 145 Millionen Euro verpflichtet, den hohen Erwartungen wurde er aber nie gerecht. „Coutinho ist das Paradebeispiel eines Planungsfehlers“, schreibt beispielsweise das Sportblatt As . „Der Wechsel nach München ist der Beweis, dass der teuerste Neuzugang in der Geschichte des FC Barcelona eine Fehlinvestition war.“

Coutinho spielte anderthalb Jahre lang für Barcelona. © APA/afp / PAU BARRENA

Die spanische Presse machte ein kurioses Problem aus, warum es für den Bayern-Neuzugang in Spanien nicht geklappt hat. „Er war einfach zu gut erzogen“, schreibt Sport . Bei seiner Verpflichtung von Barca wurde Coutinho ein Platz im zentralen Mittelfeld in Aussicht gestellt, eingesetzt wurde er aber auf dem Flügel, was ihm nicht gefiel. Laut Sport suchte er das Gespräch mit dem Trainer Ernesto Valverde aber nie. „Um Ärger zu vermeiden, hat er lieber geschwiegen“, heißt es im Blatt. „Coutinho fehlt es an Charakter, um sich aus einem tiefen Loch wieder zu befreien, wenn die Dinge nicht richtig laufen.“
Coutinho hat mit Barca abgeschlossen
Coutinho selbst will das Kapitel Barcelona hinter sich lassen. „In Barcelona sind die Sachen nicht so gelaufen, wie wir das gewollt haben. Aber das ist jetzt Geschichte“, sagte er bei der Vorstellung seines neuen Vereins Bayern München.

Übrigens: An den sportlichen Qualitäten zweifeln die spanischen Zeitungen nicht. „Er ist ein Weltklasse-Fußballer mit außergewöhnlichem Talent“, heißt es dort.

Autor: det

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