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Adi Hütter steht mit Frankfurt kurz vor dem Einzug in die Champions League. Trotzdem wird er den Klub wechseln. © APA (dpa) / Thomas Frey

Hohe Ablöse: Erfolgstrainer Hütter verlässt Frankfurt

Nun ist es fix: Erfolgstrainer Adi Hütter wird Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen und sich einem Bundesliga-Konkurrenten anschließen.

Hütter wechselt zur kommenden Saison zum Ligarivalen Borussia Mönchengladbach. Dies bestätigten die beiden Vereine am Dienstag. Der Österreicher Hütter unterschreibt am Niederrhein einen Vertrag bis 2024 und wird Nachfolger von Marco Rose, den es im Sommer zu Borussia Dortmund zieht.


Während in Gladbach die lange Nachfolgersuche, bei der zwischendurch auch Xabi Alonso als neuer Chefcoach gehandelt wurde, beendet ist, müssen die Hessen nun mitten im Kampf um die erstmalige Champions-League-Teilnahme einen Ersatz für den sehr erfolgreichen Coach finden. Besonders brisant: Genau an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) treffen die beiden Clubs in der Bundesliga aufeinander.

Gladbach zahlt 7,5 Mio. Euro
„Die Entscheidung, zur neuen Saison ein neues Kapitel aufzuschlagen, habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe hier drei unglaublich erfolgreiche und intensive Jahre erlebt, die ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Ende dieser Saison mit einem herausragenden Ergebnis abschließen möchte. Wir haben eine historische Chance. Alles, was für mich jetzt zählt, ist der Erfolg der Eintracht. Wir wollen unseren Vorsprung verteidigen und uns für die Champions League qualifizieren. Diesem Ziel ordnen wir alles unter“, erklärte Adi Hütter in einer Mitteilung der Eintracht. Hütter hatte bei der Eintracht noch einen Vertrag bis 2023 und wird die Borussia eine ordentliche Ablösesumme kosten. Laut Medienberichten beläuft sich die Ausstiegsklausel für Hütter auf 7,5 Mio. Euro.

Während die bis Saisonende noch von Hütter trainierte Eintracht Kurs auf die Königsklasse nimmt, droht Gladbach eine Spielzeit ohne Europapokal-Teilnahme. Während Gladbach mit Hütter und Manager Max Eberl 2021/22 wieder die Spitzengruppe der Bundesliga angreifen will, steht der Eintracht auch abseits aller sportlichen Fragen ein extrem spannender Sommer bevor. Schon lange vor dem Abschied von Hütter, der im Sommer 2018 in Frankfurt begann, stand die Trennung von Sportdirektor Bruno Hübner fest. Sein Vertrag läuft aus. Auch Fredi Bobic will den Verein in diesem Sommer verlassen, hat aber Vertrag bis 2023. Bevor ein neuer Trainer gesucht wird, müsste in Frankfurt zunächst einmal die Vorstandsfrage geklärt werden.

Schlagwörter: Fussball

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