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Aaron Hunt und der HSV müssen im Endspurt bangen. © AFP / PATRIK STOLLARZ

HSV zwischen Aufstiegs-Hoffnung und Endzeitstimmung

Noch ist nicht alles verloren für den Hamburger SV. Aber er hat es nicht mehr in der eigenen Hand, den Aufstiegsrelegationsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga zu erreichen.

Dem Hamburger SV droht die Dauer-Mitgliedschaft in der 2. Fußball-Bundesliga. Noch haben die Hanseaten vor dem Saisonfinale am kommenden Sonntag gegen den SV Sandhausen eine theoretische Chance, sich den Relegationsplatz um den Aufstieg zu ergattern. Doch die Verunsicherung nach dem erneuten Last-Minute-1:2 beim 1. FC Heidenheim ist mehr denn je spürbar. Einige Spieler scheinen nur bedingt aufstiegstauglich zu sein.


„Wenn ich jetzt sagen würde, nein, wir haben keine Chance mehr, dann wäre ich wohl ein ganz schlechter Trainer. Aber natürlich sind wir jetzt auf Schützenhilfe angewiesen“, sagte Dieter Hecking am Sonntag nach dem Albtraum auf der schwäbischen Ostalb.

Nur noch eine Mini-Chance
Der HSV (54) hat als Tabellenvierter nun einen Punkt weniger als die Heidenheimer, die dank des Treffers von Konstantin Kerschbaumer in der fünften Minute der Nachspielzeit an den Norddeutschen vorbeizogen. Die Hamburger spielen am kommenden Sonntag gegen den SV Sandhausen, der 1. FC Heidenheim muss zum Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld.

„Wir müssen jetzt erst mal unser Spiel gegen Sandhausen gewinnen und dann schauen, was in Bielefeld passiert“, sagte Hecking. Der VfB Stuttgart auf Platz zwei ist nach dem 6:0 beim 1. FC Nürnberg so gut wie aufgestiegen und für die Hamburger bei vier Punkten Rückstand ohnehin nicht mehr zu erreichen.
Der Aufstiegsfluch des HSV
Zwei Jahre nach dem erstmaligen Abstieg nach 55 Jahren Bundesliga und ein Jahr nach dem leichtfertig verpassten Aufstieg ist der Traditionsclub kurz davor, wieder alles zu verspielen. Sollte das geschehen, stünde der Verein vor einem Neuanfang – mal wieder. Der Vertrag mit dem 55-jährigen Hecking verlängert sich automatisch nur bei einem Aufstieg.

SPGUVTVP
1. Arminia Bielefeld331714262:3065
2. VfB Stuttgart33177961:3858
3. 1. FC Heidenheim331510845:3355
4. Hamburger SV331412761:4154
5. SV Darmstadt 98331213845:4249
6. VfL Bochum331113953:4946
7. Hannover 96331291252:4945
8. Greuther Fürth3311111145:4344
9. Erzgebirge Aue331281344:4744
10. Regensburg3311101249:5443
11. Holstein Kiel331191352:5542
12. SV Sandhausen339131138:4440
13. VfL Osnabrück339121244:4639
14. FC St. Pauli339121238:4539
15. 1. FC Nürnberg338121344:5736
16. Karlsruher SC337131343:5534
17. SV Wehen33871840:6231
18. Dynamo Dresden33871830:5631

Autor: dpa

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