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Verabschiedet sich vorerst von der Fußballbühne: Sami Khedira. © APA/afp / DANIEL ROLAND

Khedira liebäugelt mit einer Rückkehr

Sami Khedira hat seine erfolgreiche Profi-Karriere beendet. Zum Abschied gibt es zwar keinen Sieg, aber viel Lob. Nach einer Zeit der Ruhe und Besinnung will der ehemalige Nationalspieler in der Fußball-Branche weiter mitmischen – in welcher Form auch immer.

„Ich werde definitiv zurückkommen, denn der Fußball ist mein Leben. In welcher Rolle, wird man sehen“, sagte der 34-Jährige nach seiner emotionalen Verabschiedung beim 1:2 von Hertha BSC in Hoffenheim. Nachdem die Berliner den Klassenerhalt vorzeitig gesichert hatten, durfte er die Mannschaft am Samstag sogar als Kapitän aufs Feld führen. „Ich bin sehr froh, dass ich noch einmal spielen durfte und mir mein Körper den Einsatz auch erlaubt hat“, sagte der Weltmeister von 2014.


Bei seiner Auswechslung in der 74. Minute wurde es dann richtig emotional. Alle Mitspieler umarmten Khedira und bildeten ein Spalier, durch das dieser mit feuchten Augen ein letztes Mal vom Platz ging. „Ich habe zwar nur fünf Monate mit den Jungs erlebt, kann aber sagen, dass sie ein großes Herz haben“, sagte Khedira.

Khedira blickt auf titelreiche Karriere zurück
Mit dem VfB Stuttgart gewann Khedira 2007 die Meisterschale, mit Real Madrid 2014 die Champions League, mit Juventus diverse Titel in Italien. Doch über allen Erfolgen steht der WM-Triumph mit der DFB-Auswahl in Brasilien. „Den Weltpokal in die Höhe zu heben – das war das Größte und Emotionalste, was ich erlebt habe. Für sein Land auflaufen zu dürfen, war für mich immer die größte Ehre“, sagte Khedira.

Während die Hertha-Verantwortlichen um den neuen Geschäftsführer Fredi Bobic in der Sommerpause viel Arbeit vor sich haben, um die Weichen für eine bessere Zukunft beim selbst ernannten Big-City-Club zu stellen, kann Khedira entspannt seine Fußball-Rente genießen und zufrieden auf seine Karriere zurückblicken. „Ich bin überwiegend dankbar für die Erlebnisse in den vergangenen 15 Jahren“, sagte er. „Es war mein Traumjob.“

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