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Traf doppelt: Dominik Szoboszlai. © ANSA / FILIP SINGER

Leipzig ist wieder wie ein Meisterkandidat

RB Leipzig betreibt nach dem schwachen Saisonstart Wiedergutmachung. Und wie! Die Sachsen glänzen gegen den überforderten VfB Stuttgart mit tollem Fußball und sehenswerten Toren. In dieser Form ist RB ein Kandidat für den Titelkampf.

Die Leipziger Profis ließen sich ausgiebig von ihren Fans feiern. Und die über 20.000 Zuschauer hatten guten Grund zum Jubeln: Der Vizemeister spielt wieder wie ein Titelanwärter. Fünf Tage nach dem ganz schwachen Saisonstart in Mainz gewann das Team des neuen Trainers Jesse Marsch gegen den als Tabellenführer angereisten VfB Stuttgart überlegen mit 4:0. Der überragende Dominik Szoboszlai (38. und 52. Minute) bei seinem Startelfdebüt, Emil Forsberg (46.) und André Silva (65./Handelfmeter) trafen für die spielstarken und -freudigen Leipziger, die den VfB zwischenzeitlich in dessen Hälfte festmachten.


„Ein besseres Debüt vor den Fans kann man nicht haben“, sagte der zuletzt lange verletzte Szoboszlai bei DAZN. „Ich habe richtig viel erlebt, das war nicht einfach. Ich bin sehr glücklich, dass wir wieder Fans haben dürfen und ich zwei Tore schießen konnte. Heute war perfekt. Wir haben sehr, sehr gut reagiert auf das Spiel gegen Mainz.“ Forsberg sprach von einer „wahnsinnigen Leistung von uns“.

Die von Pellegrino Matarazzo trainierten Schwaben verloren ihre Spitzenposition in der Fußball-Bundesliga allein durch die Gegentore. „Wir sind viel hinterhergelaufen“, sagte VfB-Torwart Florian Müller. Nach dem Schlusspfiff sorgten sich die Stuttgarter um den nach seiner Corona-Infektion gerade erst zurückgekehrten Stürmer Sasa Kalajdzic, der mit einer Verletzung wohl an der Schulter auf dem Rasen behandelt werden musste.

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