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Jesse Marsch wechselt von Salzburg nach Leipzig. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Leipzig, Salzburg, Liefering: Trainerrochaden bei Red Bull

Jesse Marsch verlässt RB Salzburg am Saisonende und wird künftig den deutschen Bundesligisten RB Leipzig betreuen. Der Nachfolger bei den Mozartstädtern kommt ebenfalls aus dem Red-Bull-Imperium.

Nachfolger des 47-jährigen US-Amerikaners bei Salzburg wird Matthias Jaissle. Der 33-jährige Deutsche ist aktuell Trainer vom Salzburger Kooperationsclub und Zweitligisten FC Liefering.


„Dieser Verein ist ein Platz, der Träume wahrmacht, nicht nur für Spieler, auch für Trainer“, war Marsch für seinen baldigen Ex-Verein voll des Lobes. Marsch war der logische und erwartete Nachfolger von Julian Nagelsmann in Leipzig.

Der 33-Jährige verlässt den Bundesligisten am Saisonende nach zwei Saisonen seines ursprünglich für vier Jahre geltenden Kontrakts, um seinen „Lebenstraum“ als Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern zu verwirklichen. Marsch hätte noch ein Jahr Vertrag in Salzburg gehabt. Er war im Sommer 2019 aus Leipzig, wo er Co-Trainer war, gekommen und Nachfolger des nach Mönchengladbach abgewanderten Deutschen Marco Rose geworden.

Leipzig und Salzburg: Zwei Vereine oder A- und B-Team von Red Bull?
Wechsel zwischen den RB-Standorten in Salzburg und Leipzig sind keine Seltenheit. Seit der Gründung des sächsischen Vereins durch Red Bull 2009 wurden bereits 22 Spieler von Salzburg nach Ostdeutschland transferiert. Als bisher letzter Akteur reihte sich der Ungar Dominik Szoboszlai im vergangenen Winter in die Liste ein. Nun wechselt mit Marsch erstmals auch ein Chefcoach von Wals-Siezenheim nach Sachsen.

Matthias Jaissle wird der Marsch-Nachfolger bei RB Salzburg. © APA / KRUGFOTO

Ab Sommer wird nun Jaissle das Amt des Cheftrainers bei Österreichs Topklub übernehmen. Seit dem Sommer 2019 ist Jaissle in Salzburg. Zunächst trainierte er die U18 der Red-Bull-Fußball-Akademie und seit Jahresbeginn nach dem Wechsel des Dänen Bo Svensson zum deutschen Bundesligisten Mainz den FC Liefering. Dieser steht aktuell auf Platz zwei der 2. Liga, darf aber aufgrund seiner Kooperation mit dem Bundesliga-Serienchampion nicht in die höchste Spielklasse aufsteigen.

Schlagwörter: Fussball

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