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Weston McKennie will weiter gegen Rassismus kämpfen © FIRO/SID

McKennie will Protest fortsetzen und nimmt Strafen in Kauf

US-Nationalspieler Weston McKennie will seinen Protest gegen Polizeigewalt und Rassismus fortsetzen und auch mögliche Strafen in Kauf nehmen.

Er werde dem getöteten Afroamerikaner George Floyd weiter „meine Anerkennung zollen“, sagte der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 dem US-Magazin Forbes: „Wenn ich die Konsequenzen dafür tragen muss, dass ich meine Meinung äußere, meine Gefühle äußere, für das aufstehe, an das ich glaube, dann muss ich das tun.“


McKennie hofft zudem darauf, dass auch weiße Profis den Protest unterstützen. „Es wäre großartig zu sehen, wenn auch weiße Fußballer demnächst mitmachen und auf dem Feld ein Zeichen setzen“, sagte er bei Sport1: „Niemand sollte sich davor scheuen, seine Stimme zu erheben. Es ist nämlich völlig egal, ob Weißer oder Schwarzer – die Botschaft bleibt die gleiche.“

McKennie berichtete, dass Schiedsrichter Felix Zwayer ihn während des Spiels aufgefordert habe, die Armbinde mit der Aufschrift „Justice for George“ abzunehmen. Er habe sich geweigert. „Es gibt eine Regel in der Liga, dass du keine politischen Botschaften verbreiten sollst. Wenn du dies wirklich als politische Botschaft sehen willst, dann weiß ich nicht, was ich sagen soll“, erklärte der 21-Jährige: „Die Liga predigt immer: Sag nein zu Rassismus. Also dachte ich, das wäre kein Problem.“

Die FIFA forderte unterdessen Straffreiheit.

Autor: sid

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