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Minutenlang krümmte sich Morey auf dem Rasen und schrie vor Schmerzen. © APA/afp / FRIEDEMANN VOGEL

Nach Morey-Verletzung: Mehr Frust als Freude beim BVB

Borussia Dortmund ist mit einem imposanten 5:0 -Sieg über Bayern-Bezwinger Holstein Kiel ins DFB-Pokalfinale eingezogen. Die schwere Verletzung von Mateu Morey ließ bei den Schwarz-Gelben aber so gut wie keine Freude aufkommen.

In der 75. Minute verletzte sich der 21 Jahre junge Spanier ohne Fremdeinwirkung. Nach einem Sprint blieb er unglücklich im Rasen hängen und überdehnte sein Knie zur Gänze. Noch fehlt die Diagnose, aber dass es eine mehrere Monate lange Pause mit sich ziehen wird, war schon an den Schmerzensschreien des Außenverteidigers zu verstehen.


Die Szene nahm auch seine Mannschaft mit. „Bis zur 75. Minute war das ein perfekter Abend für uns. Aber wenn man so einen fantastischen Jungen auf dem Boden sieht, das trübt natürlich den ganzen Abend“, klagte BVB-Trainer Edin Terzic nach der Partie. „Schön, wir fahren nach Berlin. Aber das tut jedem in der Mannschaft weh“, kommentierte Nationalspieler Emre Can den Schockmoment mit nachdenklicher Miene. Auch Kapitän Marco Reus wusste bei der Analyse der Szene: „Man muss ganz ehrlich sagen, dass es nicht so gut aussah. Das überschattet den Sieg.“

Das tut schon beim Hinschauen weh: Die Szene in der 75. Minute. © APA/afp / FRIEDEMANN VOGEL

Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht. Dortmund wird am 13. Mai im Finale im Berliner Olympiastadion auf RB Leipzig treffen.

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