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Noch ist unklar, wie der Wirbel um Jatta ausgehen wird © FIRO/SID

Neue Beweise im Fall Jatta?

Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg will im Fall Bakery Jatta vor dem DFB-Sportgericht offenbar einen Kronzeugen vorsprechen lassen. Dieser könne angeblich Beweise über die falsche Identität des HSV-Profis liefern.

Dies berichtet die Sport Bild. Seydou Sane, Präsident des senegalesischen Erstligisten Casa Sports, könne angeblich Beweise dafür liefern, dass Jatta beim Hamburger SV unter falscher Identität auflaufe.

Bei dem Angreifer aus Gambia soll es sich um seinen ehemaligen Spieler Bakary Daffeh handeln. Daffeh spielte bis 2015 bei Casa Sports, dann soll er spurlos verschwunden sein.

Nürnbergs Verantwortliche wollten den Bericht auf SID-Anfrage nicht kommentieren. „Wir befinden uns in einem laufenden Verfahren und möchten der Verhandlung beim DFB-Sportgericht nicht vorgreifen. Daher werden wir uns dazu nicht mehr äußern“, teilten die Franken über einen Sprecher mit.

„Das sehe ich gelassen“,
Nürnberg hat als erster von inzwischen drei Zweitligisten, die offiziell Protest eingelegt haben, noch bis Freitag Zeit, seinen Einspruch gegen die Wertung des HSV-Spiels (0:4) zu begründen. „Das sehe ich gelassen“, sagte Jattas Rechtsanwalt Thomas Bliwier dem SID zu den neuesten Entwicklungen.

Autor: sid

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