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Bayern München trifft am Karsamstag auf RB Leipzig. © POOL / CARMEN JASPERSEN

Osterruhe vom Tisch: Bundesliga findet planmäßig statt

Doch keine Osterruhe, damit kann auch der Profisport wie geplant über die Feiertage weitermachen. Bundeskanzlerin Merkel entschuldigt sich, die DFL verschärft im Kampf gegen die Pandemie nochmal ihre Konzepte.

Die Entschuldigung von Angela Merkel und der gekippte Kurz-Lockdown an Ostern beseitigten auch für den Profisport die letzten Zweifel. Nachdem der ursprünglich geplante Beschluss für eine Osterruhe nun von der Regierungschefin revidiert wurde, können auch die Top-Ligen um die Fußball-Bundesliga ihren Spielbetrieb wie geplant aufrechterhalten. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) nannte in einem Statement die in der Bund-Länder-Schalte verordnete Osterruhe von Gründonnerstag bis Montag „einen Fehler“.


„Sie hatte ihre guten Gründe, war aber in der Kürze der Zeit nicht gut genug umsetzbar, wenn sie überhaupt jemals so umsetzbar ist, dass Aufwand und Nutzen in einem halbwegs vernünftigen Verhältnis stehen“, sagte die Kanzlerin. Explizit gestand Merkel ein: „Und auch um ein Zweites klipp und klar zu sagen: Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler, denn am Ende trage ich für alles die letzte Verantwortung. Qua Amt ist das so, also auch für die am Montag getroffene Entscheidung zur sogenannten Osterruhe.“

Damit ist auch eine Zwangspause für die Fußball-Bundesliga, die seit Monaten zuschauerlos und mit Hygienekonzepten ihren Betrieb aufrechterhaltet, vom Tisch. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) war auch davor schon davon ausgegangen, dass von Karsamstag bis Ostersonntag planmäßig gespielt werden kann.

Keine reelle Gefahr
„Der DFL liegen derzeit keine Informationen oder sachlichen Gründe vor, die dem entgegenstehen“, zitierte am Mittwoch der „Kicker“, noch bevor der große Osterplan von Bund und Ländern kippte. Der 27. Spieltag mit der Top-Begegnung RB Leipzig und dem FC Bayern München am Karsamstag (18.30 Uhr) sowie dem Berliner Stadtderby Union gegen Hertha am Ostersonntag (18.00 Uhr) kann also wie geplant über die Bühne gehen.

Reelle Gefahr für das bundesweite Infektionsgeschehen geht vom Profisport kaum bis gar nicht aus. Die Sportler befinden sich in ihren Blasen und werden ständig getestet. Das gilt auch für weitere Profisportligen.

Autor: dpa

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