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Dimitrios Grammozis soll Schalke aus der Krise führen. © FIRO/SID

„Riesige Lust“: Grammozis neuer Schalke-Trainer

Dimitrios Grammozis soll den wankenden FC Schalke 04 aus einer seiner größten Krisen führen. Wie der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist am Dienstagabend bekanntgab, tritt der 42 Jahre alte Fußball-Lehrer die Nachfolge von Christian Gross an.

Nach einem beispiellosen Verschleiß von bisher vier Trainern in nur einer Saison ist mit dem einstigen Coach des SV Darmstadt 98 die Hoffnung auf eine längerfristige Lösung verbunden. Nach dem Scheitern der Vorgänger David Wagner, Manuel Baum, Huub Stevens und Christian Gross zeigten sich die Schalker „überzeugt davon, dass wir mit Dimitrios Grammozis den richtigen Trainer für das letzte Drittel der Saison gefunden haben“, wie es Peter Knäbel, Nachfolger des zusammen mit Trainer Gross am Sonntag freigestellten Sportvorstandes Jochen Schneider, in einer Mitteilung formulierte.


„Wir alle wissen um die sportliche Situation, aber völlig unabhängig davon stehen noch elf Bundesliga-Spiele aus – und die wollen wir so erfolgreich wie möglich absolvieren.“ Dafür sei Grammozis „aus unserer Sicht fachlich wie menschlich die richtige Wahl“.

Schier unlösbare Aufgabe
Grammozis erwartet beim sportlich und finanziell angeschlagenen Revierclub eine anspruchsvolle Aufgabe. Nachdem sich der Tabellenletzte am Sonntag neben Gross und Schneider auch von Teammanager Sascha Riether, Fitnesscoach Werner Leuthard und Co-Trainer Rainer Widmayer getrennt hatte, steht ein umfassender Wiederaufbau bevor. Weil der Abstand zum Relegationsplatz 16 bereits neun Zähler beträgt, wird die neue Zeitrechnung wohl in der 2. Liga beginnen.

„Ich habe riesige Lust auf diese Aufgabe. Ich werde die kurze Zeit bis zum ersten Liga-Spiel nutzen, um mir mit meinem Trainer-Team ein möglichst umfassendes Bild von der Mannschaft zu machen – und natürlich wollen wir mit einem Sieg gegen Mainz starten“, wurde Grammozis zitiert.

Autor: dpa

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