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Löste eine tiefe Krise beim DFB aus: Fritz Keller. © APA/afp / INA FASSBENDER

Tiefe Krise beim DFB: Wer sind die Nachfolge-Kandidaten?

Der Deutsche Fußball-Bund steht vor wegweisenden Wochen. Schon wieder wird ein neuer Präsident gesucht. Wer sind die aussichtsreichsten Kandidaten?

Der Deutsche Fußball-Bund muss sich fast komplett neu aufstellen. Erneut wird nach der Rücktrittsankündigung von Fritz Keller ein Präsident gesucht. Eine auf der Hand liegende Nachfolgelösung gibt es zumindest noch nicht. Bedeutend wird zudem sein, ob der Streit zwischen den Amateuren und dem Profilager beigelegt werden kann.


Keller, der sich durch seinen Nazi-Vergleich selbst ins Abseits gestellt hatte, hat laut DFB-Mitteilung seine Bereitschaft erklärt, am kommenden Montag sein Amt zur Verfügung zu stellen. Der 64-Jährige folgt damit auf Reinhard Grindel und Wolfgang Niersbach, die ebenfalls wegen Fehltritten zurückgetreten waren. Keller als Grindel-Nachfolger war im September 2019 als große Lösung gefeiert worden.

Rummenigge, Völler oder eine Frau?
Matthäus hatte bereits in der vergangenen Woche Noch-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge (65) als möglichen Nachfolger genannt, auch im Zusammenspiel mit Rudi Völler (61). Ein Interesse der beiden angesehenen Ex-Nationalspieler ist derzeit eher unwahrscheinlich.

Sylvia Schenk ist Anti-Korruptions-Expertin und bekundete ihr Interesse. © SID / JOHN MACDOUGALL


Auch der Name von Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm (37), Organisationschef der Münchner EM-Spiele im Sommer und des Heim-Turniers 2024, dürfte schnell wieder genannt werden. Interesse bekundet hatte zuletzt die Anti-Korruptions-Expertin Sylvia Schenk (68). Auch die Amateursportvertreterin Ute Groth, die zum Wahlkampf gegen Grindel nicht zugelassen worden war, scheint nicht abgeneigt.

Schlagwörter: Fussball

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