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Rudi Gutendorf war Trainer in insgesamt 32 Ländern © FABIAN GUTENDORF/FABIAN GUTENDORF

Trainer-Legende Rudi Gutendorf ist tot

Der ehemalige Deutsche Trainer Rudi Gutendorf ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Der Rekord-Trainer war auch unter dem Spitznamen „Rudi Rastlos“ bekannt.

Der Fußball-Weltenbummler schlief am Freitag im Beisein seiner Familie friedlich ein. Dies gab seine Familie am späten Samstagabend in einer Mitteilung bekannt.

Der gebürtige Koblenzer steht mit 55 Trainer-Stationen in 32 Ländern auf fünf Kontinenten im Guinness-Buch der Rekorde und verdiente sich so den Spitznamen „Rudi Rastlos“. Auch in Deutschland hinterließ Gutendorf nach der aktiven Karriere beim TuS Neuendorf seine Spuren.

Mit dem MSV Duisburg holte der wegen seiner damaligen Defensivstrategie "Riegel-Rudi" genannte Coach 1963/64 die Vizemeisterschaft. In der Bundesliga-Saison 1968/69 führte er Schalke 04 in der Rückrunde vom vorletzten Tabellenplatz noch auf Platz sieben und trotz der 1:2-Niederlage im DFB-Pokalfinale gegen Meister Bayern München sogar in den Europacup.

„Großes Herz und Positivität“
Für seinen unermüdlichen Einsatz in vielen Entwicklungsländern wurde Gutendorf unter anderem mit zwei Bundesverdienstkreuzen ausgezeichnet. „Wir verlieren in ihm jemanden, der uns durch sein großes Herz und Positivität jeden Tag bereichert hat“, schrieb Gutendorfs Familie.

Autor: sid/am

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