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Eine kuriose Geschichte ereignete sich in einer Amateurliga Deutschlands. © David Henselder / Twitter

Verrückter Fußball: Ordnungsamt bricht Elferschießen ab

Im Amateurfußball passieren oft unglaubliche Dinge. Ein aktuelles Beispiel dafür ereignete sich am Dienstagabend in Deutschland.

Auf einem Schulplatz in der Nähe von Mannheim trafen die Pirates FC und der SV Studersheim in einem Pokal-Abendmatch aufeinander. Nach 120 Minuten stand es in der Partie 2:2, es folgte das Elfmeterschießen. Die rund 30 Zuschauer fieberten mit, die ersten beiden Schützen der jeweiligen Teams verwandelten sicher – da passiert das Unglaubliche: Plötzlich fuhr ein Auto des Ordnungsamts vor und brach die Partie ab.

„Ich bin sofort hin, weil ich ahnte, was kommt“, wird Georg Höß, ein Vorstandsmitglied der Pirates, in der Bild zitiert. „Sie sagten zu mir: ,Hier ist jetzt Schluss!' Mein Hinweis, dass nur noch vier Schützen ausstehen würden, ignorierten sie. Ich dachte, dass sie wenigstens meine Personalien aufnehmen würden, um ein wenig Zeit zu schinden. Aber sie sind direkt zum Schiri, haben ihn aufgefordert, das Spiel sofort zu beenden.“

Der Grund: Laut Hausordnung müssen alle Spiele um 21.30 Uhr beendet sein, das Elfmeterschießen begann aber erst um 22.15 Uhr. Kurz vorher gingen beim Ordnungsamt von den Anwohnern erste Beschwerden ein, danach wurde das Spiel abgebrochen und muss jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach von Beginn an wiederholt werden. Der Amateurfußball schreibt eben oft kuriose Geschichten.

Autor: det

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