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Mark van Bommel ist neuer Wolfsburg-Trainer. © AFP / MARCO BERTORELLO

Wolfsburg bekommt einen Trainer mit großem Namen

Der Niederländer Mark van Bommel wird neuer Trainer des VfL Wolfsburg. Der langjährige Profi des FC Bayern München unterschrieb beim Champions-League-Teilnehmer einen Zweijahresvertrag und wird den zu Eintracht Frankfurt gewechselten Oliver Glasner ersetzen. Das teilte der Tabellenvierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison am Mittwoch mit.

„Mark van Bommel ist unsere Wunschlösung“, sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. „Er ist ein international anerkannter Fußball-Fachmann und weiß, was ihn in der Bundesliga erwartet. Zudem hat er einen enormen Ehrgeiz, der ihn schon in seiner langjährigen Spielerkarriere ausgezeichnet hat.“ Als Assistenztrainer des 44-Jährigen werden unter anderem der langjährige Bundesliga-Coach Michael Frontzeck und der ehemalige Wolfsburger Kevin Hofland zum VfL wechseln.


Van Bommel legte als Spieler eine Weltkarriere bei den Bayern, beim FC Barcelona und AC Milan hin. „Als Trainer in der Bundesliga arbeiten zu dürfen, in der ich so lange gespielt habe, ist für mich eine große Ehre und Herausforderung“, sagte er.

Weltkarriere als Spieler, erste Erfahrungen als Trainer
Mit der niederländischen Nationalmannschaft stand van Bommel 2010 im WM-Finale, das er nach Verlängerung mit 0:1 gegen Spanien verlor. Seine Trainerkarriere begann er im Nachwuchsbereich des niederländischen Verbandes und von PSV Eindhoven. 2018 beförderte ihn der niederländische Spitzenclub zum Chefcoach. In der Europa League 2019/20 holte die Elf Van Bommels in der Gruppenphase nur einen Punkt, verpasste die K.o.-Phase und bescherte ihrem Coach im Dezember das verfrühte Aus. Von 2015 bis 2017 sowie bei der WM 2018 assistierte Van Bommel zudem seinem Schwiegervater Bert van Marwijk bei den Nationalmannschaften Saudi-Arabiens und Australiens.

In Wolfsburg wird er von Glasner ein sehr eingespieltes und homogenes Team übernehmen, das sich in den vergangenen drei Jahren stetig verbesserte. Glasner führte den VfL in der abgelaufenen Saison in die Champions League, verließ den Club aber nach dem letzten Spieltag wegen Differenzen mit Schmadtke.

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