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St. Pauls mit Top-Torjäger Clementi (auf Knien) ist im Höhenflug (Foto Runggaldier) Trainer Stefan Gasser (Foto R. Pfattner)

Ein Aufsteiger mischt die Oberliga auf: Der Höhenflug von St. Pauls

Neun Spieltage ist die Oberliga-Meisterschaft mittlerweile alt, die große Überraschung der bisherigen Saison ist schnell ausgemacht: Aufsteiger St. Pauls liegt mit 22 Punkten auf Platz zwei der Tabelle.

Mit zuletzt fünf Siegen in Folge hat sich der letztjährige Landesliga-Meister rund um Toptorjäger Jonas Clementi plötzlich zum ersten Verfolger von Spitzenreiter St. Georgen gemausert. Genug hat die Truppe von Coach Stefan Gasser aber noch nicht. Wir haben uns mit dem Trainer der Oberliga-Überflieger unterhalten.


9 Spiele, 22 Punkte, Platz 2 – hätten Sie sich einen derartigen Start vor der Saison erträumt?

Natürlich nicht. Wir hatten, das muss ich zugeben, in den ersten Spielen oft auch das nötige Glück auf unserer Seite. Im ersten Spiel gegen Brixen (3:1, Anm. d. Red.) hätte es auch ohne weiteres anders ausgehen können, aber die Episoden und Stürmer Jonas Clementi haben uns die Möglichkeit gegeben, gelassener in die darauffolgenden Partien gehen zu können.


Wo sehen Sie die Gründe für den Höhenflug in der ersten Saisonphase?

Ich glaube, uns haben die letzten Jahre als Mannschaft und Gruppe sehr stark gemacht. Das Team geht stets ehrgeizig und entschlossen in die Spiele. Fairerweise muss gesagt werden, dass wir in mehreren Situationen auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite hatten.


Eine wie große Rolle spielt die Aufstiegseuphorie?

Euphorie kann gut, aber oft auch gefährlich sein. Ich bin Trainer einer Mannschaft, die stark fokussiert ist und aufgrund der letzten Meisterschaft auch selbstsicher.


5 von 7 Spielen wurden mit einem Tor Unterschied gewonnen. Was sagt das Ihrer Meinung nach aus?

Ich finde, das sagt schon sehr viel aus. 1:0 heißt, dass solche Spiele auch ohne weiteres ganz anders ausgehen hätten können, aber es zeigt auch, dass die gesamte Mannschaft geschlossen und aufopfernd Defensivarbeit geleistet hat.


Das Saisonziel, sprich der Klassenerhalt, dürfte jetzt nur mehr Formsache sein. Inwieweit haben sich die Ziele von St. Pauls jetzt verändert?

Punkte um nicht abzusteigen habe ich nie gesammelt. Das Ziel war immer, der Mannschaft eine Struktur zu geben, die ihr dann auch in Zukunft die Möglichkeit gibt, in dieser Liga längerfristig zu bleiben.





Autor: sportnews

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