a Champions League

Die Atalanta-Spieler treten im legendären Berner Wankdorf-Stadion an. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Atalanta muss in Bern siegen – Bayern mit Corona-Sorgen

Am Dienstagabend rollt in der Champions League wieder der Ball. Während Juventus ohne Druck im Spitzenspiel gegen Chelsea aufläuft, ist bei anderen Klubs die Situation äußerst angespannt.

Den FC Bayern plagen Corona-Sorgen, den FC Barcelona jene sportlicher Natur. Die Ausgangslagen der prominenten Gruppengegner vor den Dienstag-Spielen der Champions League (20.45 Uhr) sind höchst unterschiedlich. Während die Münchner nach vier Siegen in vier Spielen bereits mit dem Achtelfinale der Champions League planen, laufen die Katalanen Gefahr, die K.o.-Phase erstmals seit 2000/01 zu versäumen.


Julian Nagelsmanns Presseauftritte gestalten sich für den Bayern-Coach dieser Tage mühsam. Gleich fünf Akteure um die Leistungsträger Joshua Kimmich und Serge Gnabry oder Jungstar Jamal Musiala fallen für die Reise nach Kiew aus. Als Kontaktpersonen befinden sie sich in Isolation. Dazu kommen die Ausfälle der geimpften Niklas Süle und Josip Stanisic, die nach Infektionen noch nicht zur Verfügung stehen. Verteidiger Dayot Upamecano ist gesperrt, Kingsley Coman und Marcel Sabitzer angeschlagen. Mit 15 Profis planten die Bayern für Kiew. Ohne Sabitzer und Coman wären es 13, rechnete Nagelsmann vor. „Wenig Gespräche im Hotel, wer nicht spielt, das ist auch ganz angenehm“, sagte er. Eines stellte Nagelsmann trotzdem klar: „Wir reisen nicht mit einer Thekentruppe nach Kiew.“

Großes Zittern bei Barca
In Barcelona zittert indes ein lang erfolgsverwöhnter Club. Gewinnt Benfica Lissabon im Camp Nou, liegen die Portugiesen vor dem finalen Gruppenspiel einen Punkt vor Barca und haben mit Kiew den leichteren Abschlussgegner. Die Blaugrana gastieren im Finish in München. Hoffnungsträger der angeschlagenen Katalanen ist Neo-Coach Xavi, der mit dem 1:0-Derbysieg gegen Espanyol einen gelungenen Einstand feierte.

Manchester United tritt nach dem Abgang von Ole Gunnar Solskjaer unter Interimscoach Michael Carrick bei Villarreal an. Beide Teams halten in ihrer Gruppe bei sieben Punkten. Verliert Manchester, und holt Atalanta bei den Young Boys Bern die drei Zähler, droht den Engländern jedoch der Rückfall auf Platz drei. Andererseits: Gewinnen die formstarken Bergamasken in der Schweizer Hauptstadt nicht, bleibt ihnen nur mehr das abschließende Spiel gegen Villareal als letzter Strohhalm.

Weston McKennie und Paulo Dybala laufen mit Juve an der Stamford Bridge auf. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Serie-A-Rivale Juventus ist derweil mit bislang vier Siegen bereits durch. Der ehemalige Serienmeister geht als Gruppenerster und mit drei Punkten Vorsprung in Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Chelsea. Den Londonern reicht dabei an der Stamford Bridge ein Unentschieden, um den Aufstieg zu fixieren.

Spannung pur verspricht die Gruppe G, in der Salzburg mit zwei Zähler Vorsprung auf Lille und Wolfsburg das Klassement anführt. Sowohl in der Partie Lille gegen Salzburg, als auch im Duell zwischen Sevilla und Wolfsburg geht es also um enorm viel. Selbst die Spanier können noch den Gruppensieg erreichen.
Die Dienstag-Spiele im Überblick:
18.45 Uhr
Dynamo Kiew – Bayern München
Villareal – Manchester United

21 Uhr
Barcelona – Benfica
Young Boys – Atalanta
Chelsea – Juventus
Malmö – Zenit
Lille – Salzburg
Sevilla – Wolfsburg

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