a Champions League

Diego Simeone will mit Atletico Madrid bei Chelsea den Spieß umdrehen. © APA/afp / JAVIER SORIANO

Bayern vor Aufstieg, Chelsea im Vorteil

Für den FC Bayern liegt das Ticket für das Viertelfinale der Fußball-Champions-League bereit.

Nach dem 4:1 in Rom sollte das Rückspiel gegen Lazio für den Titelverteidiger am Mittwochabend (21.00 Uhr) nur noch Pflicht sein. Die Bayern sind seit zwei Jahren in der „Königsklasse“ ungeschlagen. Spekulationen gab es, ob der erkältete Torhüter Manuel Neuer am Mittwoch eine Pause erhält.


Trainer Hansi Flick trat am Tag vor der Partie gegen den Serie-A-Siebenten obligatorisch vor die Presse. Erneut drehten sich einige Fragen um die Nachfolge des nach der EM scheidenden Nationaltrainers Joachim Löw. Auf Fragen zu seiner Zukunft und der damit in die Mannschaft gebrachten Unruhe winkte der 56-Jährige ab. „Als ich angefangen habe, war hier viel mehr Unruhe. Jeden Tag ging es um einen möglichen anderen Cheftrainer. Trotzdem haben wir es geschafft, uns auf die Spiele zu fokussieren. Wir haben eine gute Serie, und die wollen wir fortführen“, betonte Flick.

Lazio braucht ein Wunder
Lazio hob vor dem Rückspiel die Schwierigkeit der Aufgabe hervor. „Wir werden nach München fahren, um unser Bestes zu geben. Gegen den Club-Weltmeister und europäischen Champion werden wir Laufbereitschaft, Aggressivität und Entschlossenheit brauchen“, sagte Trainer Simone Inzaghi. Sein Team habe in dieser Saison in der Champions League auswärts dreimal gut gespielt, erinnerte Inzahgi. In Brügge, St. Petersburg und Dortmund gab es jeweils ein 1:1. Das würde in München nicht reichen.
Chelsea gegen Atletico in der Pole Position
Ebenfalls mit einem Vorsprung startet Chelsea ins Rückspiel gegen Atletico. Vor der Partie an der heimischen Stamford Bridge liegen die „Blues“ mit 1:0 voran. Ein Torfestival darf nicht erwartet werden. In den zwölf Spielen unter Thomas Tuchel kassierte Chelsea zehnmal kein Gegentor, schrieb dabei aber auch nur 13 Treffer an. Die Madrilenen erinnerten sich ans Vorjahr, als sie im Achtelfinale in Liverpool gesiegt hatten. Chelsea stand zuletzt vor sieben Jahren im Viertelfinale der „Königsklasse“.

Chelsea ist unter Tuchel zu einer kompakten Einheit gereift. Zwölf Spiele ist die Mannschaft unter dem Deutschen schon ungeschlagen. Nach dem 0:0 gegen Leeds am Wochenende monierte Tuchel vergebene Chancen.

Atletico erzielte am Wochenende bei Getafe ebenfalls kein Tor. Luis Suarez und Co. reisten aber mit der Erinnerung an das Husarenstück vom Vorjahr auf die Insel. Matchwinner beim 3:2 n.V. gegen Liverpool war Marcos Llorente. Der Offensivmann kündigte nun selbstbewusst an: „Die Mannschaft ist mental bereit für die Aufgabe, die wartet. Wir vertrauen auf uns.“
Champions League: Die Spiele vom Mittwoch
Bayern – Lazio (Hinspiel 4:1)
Chelsea – Atletico (1:0)

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Autor: apa/dl

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