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Dieser leichten Berührung von LASK-Kapitän Trauner an Openda ging eine Abseitsstellung voraus – der VAR griff nicht ein. © APA / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Heftige Diskussionen nach VAR-Panne in Linz

Einen Tag nach der 0:1-Niederlage des Linzer ASK in Brügge wird heftig diskutiert. Im Fokus steht der VAR, der beim Treffer der Belgier eine entscheidende Rolle spielte.

Der LASK geriet im Heimspiel gegen Club Brügge nach einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung in der 10. Minute in Rückstand. Hans Vanaken verwerte einen Elfmeter sicher, nachdem Kapitän Gernot Trauner ein bestenfalls leichtes Foul begangen hatte. Trauner traf im Strafraum seinen Gegenspieler Lois Openda leicht, der Belgier ging spektakulär zu Boden. Schiedsrichter Szymon Marciniak zeigte auf den Elfmeterpunkt, und nach langer Wartezeit hielt diese Entscheidung auch der Überprüfung durch die Video-Assistenten stand.

Doppelt bitter für den LASK: Dem fragwürdigen Elfmeter war noch dazu eine – allerdings sehr knappe – Abseitsstellung vorausgegangen. Die Regel besagt, dass die Video-Assistenten nur bei einer klaren Fehlentscheidung tätig werden sollen.

Versuchte nach dem Spiel die Wogen zu glätten: LASK-Trainer Valerien Ismael. © APA / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Der Linzer Trainer Valerien Ismael versuchte nach dem Match zu beschwichtigen: „Die erste Szene von Brügge ist natürlich ärgerlich mit der Abseitsposition, doch noch mehr ärgert mich unsere Chancenverwertung. Wir hatten vor allem am Anfang eine sehr starke Phase, müssen da aber einfach konsequenter sein vor dem Tor.“

Offensivspieler Peter Michorl wurde hingegen deutlicher als sein Trainer: „Bei der Szene zum Elfmeter habe ich den Schiedsrichter gefragt, was er gesehen hat. Er meinte ein Foul wäre es sicher gewesen und Abseits wird überprüft. Jetzt frage ich mich wozu gibt es einen Video-Schiedsrichter?“

Autor: cst/apa

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