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Gimenez trifft, Juventus verliert. © APA/afp / OSCAR DEL POZO

Später Schock in Madrid: Juves Traum droht zu platzen

Der Titeltraum von Juventus droht schon im Achtelfinale zu platzen: Die Turiner verloren das Hinspiel in Madrid gegen Atlético mit 0:2 und stehen vor dem Aus.

Diesen Abend hat sich Juventus mit Sicherheit anders vorgestellt: Gegen Atlético musste die Alte Dame durch zwei späte Treffer von Gimènez und Godin eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Nun bedarf es im Rückspiel am 12. März in Turin einer wahren Meisterleistung, um das Ding noch rumzubiegen.

Atlético dreht nach der Pause auf
In Madrid herrschte am Mittwoch von Beginn an eine hitzige Stimmung vor. Juventus zeigte sich zunächst allerdings unbeeindruckt, erspielte sich zu Beginn ein leichtes Übergewicht und hatte mit Cristiano Ronaldo die größte Chance der Anfangsphase: Seinen Hammer aus 30 Metern konnte Oblak nur mit Mühe klären. Anschließend kamen die Gastgeber besser ins Spiel und durften nach 28 Minuten über einen Foulelfmeter jubeln – doch der Video-Referee griff ein und Schiedsrichter Zwayer korrigierte den Tatort vor den Sechzehner. Beim fälligen Freistoß zwang Griezmann Szczesny zu einer Glanztat.

Diego Godin jubelt nach dem 2:0. © APA/afp / PIERRE-PHILIPPE MARCOU


Nach der Pause war von Juventus nicht mehr viel zu sehen, dafür drehte Atlético ordentlich auf. Diego Costa (alleine vor Szczesny) und Griezmann (Lupfer, an die Latte) ließen beste Chancen aus, zudem wurde ein Treffer von Ex-Juve-Spieler Morata wegen eines Foulspiels vom Video-Schiri aberkannt.

Der längst überfällige Treffer kam dann nach 78 Minuten: In einem Getümmel landete der Ball bei Gimènez, der aus wenigen Metern die Übersicht behielt und einschob. Nur fünf Minuten später gab es die nächste kalte Dusche für die Turiner: Nach einer Freistoßflanke kam das Leder zu Godin, der aus spitzem Winkel auf 2:0 erhöhte. Juventus hatte mit Bernardeschi zwar eine Antwort parat, seinen Schuss von der Strafraumgrenze konnte Oblak aber zur Ecke lenken. So blieb es beim 2:0 für Atlético, das nun beste Karten für das Rückspiel in der Hand hält.
Schalke verpasst Sensation
Im zweiten Achtelfinale des Tages hat Schalke 04 eine Sensation gegen den Titelfavoriten Manchester City verpasst – da unter anderem Joker Leroy Sane für den Favoriten traf. Der eingewechselte Ex-Schalker sorgte beim späten 3:2-Erfolg des Favoriten in Unterzahl für den zwischenzeitlichen Ausgleich (85.), ehe Raheem Sterling (90.) die tapfer kämpfenden Schalker aus allen Träumen riss.

Nach seinem Treffer verzichtete Leroy Sane auf einen Jubel. © APA/afp / PATRIK STOLLARZ


Dabei sah es lange gut für die Königsblauen aus: Nabil Bentaleb verwandelte den Elfmeter, den der Videoassistent nach einem Handspiel von Nicolas Otamendi verhängte, zum zwischenzeitlichen 1:1 (38.). Der Algerier traf sieben Minuten später erneut vom Punkt, nachdem der spanische Schiedsrichter Carlos Del Cerro Grande auf Foul entschieden hatte.

Sergio Aguero hatte den Tabellenführer der Premier League in Führung gebracht (18.). Sane mit einem sehenswerten Freistoß und Sterling sicherten City mit zehn Mann aber doch noch eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel am 12. März. Otamendi hatte zuvor nach einem Foul an dem eingewechselten Guido Burgstaller die Gelb-Rote Karte (68.) gesehen.

Achtelfinal-Hinspiele
Mittwoch, 20. Februar

Atlético – Juventus 2:0
1:0 Giménez (78.), 2:0 Godin (83.)

Schalke – Manchester City 2:3
0:1 Agüero (18.), 1:1 Bentaleb (38./Elfmeter), 2:1 Bentaleb (45./Elfmeter), 2:2 Sane (85.), 2:3 Sterling (90.)


Dienstag, 19. Februar

Liverpool – Bayern 0:0

Lyon – Barcelona 0:0


Mittwoch, 13. Februar

Tottenham – Dortmund 3:0
1:0 Son (47.), 2:0 Vertonghen (83.), 3:0 Llorente (86.)

Ajax – Real Madrid 1:2
0:1 Benzema (60.), 1:1 Ziyech (75.), 1:2 Asensio (87.)


Dienstag, 12. Februar

AS Roma – FC Porto 2:1
1:0 Zaniolo (70.), 2:0 Zaniolo (76.), 2:1 Lopez (79.)

Manchester United – Paris SG 0:2
0:1 Kimpembe (53.), 0:2 Mbappe (60.)

Autor: det

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