a Champions League

20.000 Zuschauer werden am Donnerstagabend in der Puskas-Arena mit dabei sein. © APA/afp / ATTILA KISBENEDEK

Supercup mit Fans: Bayern trifft auf Sevilla

Einen Monat nach dem Champions-League-Triumph in Lissabon strebt der FC Bayern München den nächsten Titelgewinn an. Der Triple-Sieger spielt im Corona-Risikogebiet Budapest am heutigen Donnerstag (21.00 Uhr) gegen Europa-League-Gewinner FC Sevilla um den europäischen Supercup.

Die UEFA will trotz hoher Infektionswerte in Ungarns Hauptstadt bis zu 20.000 Zuschauer in die Puskas Arena lassen. Dieser Pilottest der UEFA in der Coronavirus-Krise ist umstritten. Auch einige hundert Bayern-Fans wollen trotz Reisewarnungen ihre Mannschaft im Stadion unterstützen.


Trainer Hansi Flick will sich mit seinen Profis um Kapitän Manuel Neuer ganz auf das Sportliche fokussieren. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge sagte, man wolle in diesem Jahr jeden sich bietenden Titel mitnehmen. Der deutsche Rekordchampion will den UEFA-Superpokal zum zweiten Mal nach 2013 gewonnen. Damals besiegten die Münchner mit Trainer Pep Guardiola den FC Chelsea in Prag nach Elfmeterschießen.

Schwierige Aufgabe für die Bayern
Leicht wird's auch diesmal nicht. „Sevilla ist eine starke Mannschaft. Die sind sehr gut mit dem Ball“, sagte Leroy Sané, der nach seinem tollen Debüt beim 8:0 gegen Schalke auch auf Europas Bühne zusammen mit Flügelpartner Serge Gnabry auftrumpfen will. „Wir müssen wieder unsere Topleistung abrufen, um den nächsten Titel einzufahren“, meinte Gnabry.
„Wir treffen auf das momentan beste Team der Welt“
Sevilla-Trainer Julen Lopetegui
„Der FC Sevilla ist im Moment vielleicht die gefährlichste spanische Mannschaft, gegen die man spielen kann“, meinte Rummenigge. Aus dem coronageplagten Sevilla werden übrigens nur wenige Fans ihr Team vor Ort unterstützen. Trainer Julen Lopetegui ernannte die Bayern zum Favoriten: „Es ist so, dass wir auf das momentan beste Team der Welt treffen. Aber wir wollen nicht einfach nur Spalier stehen.“

Die Bayern beim Training in Budpaest. © APA/afp / BERNADETT SZABO

Bürgermeister wollte Spiel vor leeren Rängen
Budapests Oberbürgermeister Gergely Karacsony votierte wegen der Corona-Lage vergeblich für ein Geisterspiel. „Hätte ich die rechtlichen Möglichkeiten, das zu entscheiden, würde ich das Match hinter geschlossenen Toren stattfinden lassen“, sagte der grün-liberale Politiker der oppositionellen Tageszeitung „Nepzava“ (Mittwoch). „Die Verantwortung liegt bei denen, die die Entscheidungsgewalt haben“, fügte er mit Blick auf die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Orban hinzu.

Die UEFA will mit einer 30-Prozent-Auslastung der Stadionsitze den Supercup als Probelauf für ihre anderen Wettbewerbe nutzen. In vier Wochen beginnt die neue Champions-League-Saison. „

Autor: dpa/am

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210