a Champions League

Jürgen Klopp und Mo Salah treffen in Budapest auf RB Leipzig. © APA/afp / PHIL NOBLE

Tief gefallene Reds wollen in der Champions League Kurs halten

Liverpool und Paris Saint-Germain haben die Tickets für das Viertelfinale der Champions League scheinbar schon in der Tasche. Während die national schwer angeschlagenen Reds zumindest in der Fußball-Königsklasse mit einem 2:0 im Achtelfinal-Hinspiel gegen RB Leipzig die Weichen zum Aufstieg gelegt haben, reist der FC Barcelona mit einem 1:4 im Gepäck in die französische Hauptstadt. Für Mittwoch (21 Uhr) kündigten beide Verlierer aber Rehabilitation an.

Liverpool verlor in der Premier League sechs der vergangenen sieben Spiele. Leipzig feierte in Bundesliga und Pokal acht Siege hintereinander. Dem wollten die Deutschen keine große Bedeutung zumessen. „Uns interessieren die Liga-Ergebnisse von Liverpool nicht, denn aktuell sind wir der Verlierer des Duells. Deshalb sind wir nicht der Favorit, sondern der Herausforderer“, sagte RB-Trainer Julian Nagelsmann. Gespielt wird aufgrund von deutschen Reisebeschränkungen erneut in Budapest. Dort siegte Liverpool bereits vor drei Wochen.


Mut dürften Leipzig zwei Fakten machen. Zum einen resultierten beide Liverpool-Tore im Hinspiel aus Blackouts. Zum anderen hat RB offensiv wieder zu seinem Spiel gefunden, schoss in den vergangenen vier Spielen elf Tore.

Im zweiten Achtelfinal-Rückspiel steht Barcelona vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Paris Saint-Germain hat das Hinspiel im Camp Nou nach einer Galavorstellung von Kylian Mbappe klar für sich entschieden. Bei den Franzosen scheint auch das Fehlen von Superstar Neymar nicht ins Gewicht zu fallen. Der Brasilianer wird aufgrund einer Adduktorenverletzung auch das Rückspiel versäumen, hat das Training aber wieder aufgenommen, teilte PSG mit.

Barca will es wie 2017 machen
Bei der Anhängerschaft der Franzosen herrschte nur die Angst vor einem neuerlichen kapitalen Rückfall wie schon einmal erlebt. Vor fast exakt vier Jahren warf Barcelona die Pariser nach einem legendären 6:1 im Rückspiel noch aus dem Bewerb. Der nunmehrige PSG-Coach Mauricio Pochettino merkte an, dass sein Team von der Vergangenheit „unberührt“ sei. „Wer sich auf die Vergangenheit konzentriert, limitiert seine Möglichkeiten für die Zukunft“, hielt der Argentinier fest. „Im Fußball bringt dich nur Überzeugung näher an den Sieg“, sagte er.

In Barcelona sorgte die Wahl von Joan Laporta zum neuen Klubchef für ein wenig Entspannung im Club. Der alte und neue Präsident kündigte umgehend an, er sei hoffnungsvoll, dass Lionel Messi Barcelona treu bleibe. Gerade PSG soll sich dem Vernehmen nach sehr um die Dienste des im Sommer ablösefreien Stars bemühen. Vor der Reise nach Paris soll Laporta bei einem Besuch in der Kabine auch als Motivator aufgetreten sein. „Ich glaube an ein Comeback und ich weiß, dass ihr dazu fähig seid“, soll er den Profis mitgegeben haben. Zumindest vier Tore wird Barca benötigen, um noch die Wende schaffen zu können. Gegen den schnellen Mbappe könnte zu viel Offensivgeist freilich brandgefährlich werden.

Autor: apa/fop

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