a Europa League

Valon Ahmedi trifft am Donnerstag auf Tottenham. © KF Shkëndija

Ein ehemaliger Kastelbeller will José Mourinho ärgern

Die Europa-League-Quali geht in die heiße Phase: Am Donnerstag steht die dritte Runde auf dem Programm. Für einen ehemaligen Vinschger wird es ein ganz spezieller Abend.

Der in Südtirol aufgewachsene Valon Ahmedi steht nämlich beim mazedonischen Erstligisten KF Shkëndija unter Vertrag. Mit diesem Klub trifft der 25-jährige Offensivspieler am Donnerstag in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League auf keinen Geringeren als den englischen Top-Klub Tottenham. Was der dortige Star-Trainer José Mourinho seinen Schützlingen vor dem Spiel wohl über Offensiv-Zauberer Ahmedi mit auf den Weg geben wird?


In seiner Jugend spielte Ahmedi (rechts) unter anderem für den FC Südtirol.


Klar ist, dass der Albaner, der über 10 Jahre seines Lebens in Südtirol verbracht hat, bei Shkëndija zum Stammpersonal zählt: In der Liga kam er in bisher allen 6 Partien zum Einsatz und auch in den ersten beiden Quali-Runden der Europa League stand er jeweils über 90 Minuten auf dem Platz. Nun gibt’s ein besonderes Zuckerle: Am Donnerstag ab 20 Uhr bekommt es Ahmedi mit Weltstars wie Hugo Lloris, Heung-min Son oder Harry Kane zu tun. Neuzugang Gareth Bale ist wegen einer Knieverletzung noch nicht mit von der Partie.
Von der 2. Amateurliga in die Champions League
Die Geschichte von Valon Ahmedi ist kurios. Der heute 25-Jährige wurde zwar in Mazedonien geboren, wuchs aber in Kastelbell auf. Für den dortigen Fußball-Verein spielte er in den diversen Jugendkategorien, gewann einen A-Jugend-Meistertitel und spulte auch einige Einsätze in der 2. Amateurliga ab. Im Sommer 2012 folgte schließlich der Wechsel zum FC Südtirol, wo er 2 Jahre später allerdings keinen Vertrag mehr bekommen hat.

Wer aber dachte, der so talentierte Ahmedi sei nun gescheitert, der irrte. Denn der Offensivspieler, der übrigens fließend Südtiroler Dialekt spricht, wechselte in den Osten Europas und kam über den NK Celje (1. Liga Slowenien) zum slowenischen Top-Team NK Maribor, mit dem er unter anderem auch in der Champions League gegen den FC Liverpool spielte. Nach dem Abenteuer in Maribor zog es Ahmedi in die erste israelische Liga, in die zweite kroatische Spielklasse und schließlich in die höchste Liga Mazedoniens, wo er seit Anfang des Jahres bei Shkëndija unter Vertrag steht. Und wo nun ein weiteres Highlight in seiner kuriosen Karriere wartet.

Autor: det

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