a Europa League

Filip Kostic brachte Frankfurt in Führung. © APA/afp / ARNE DEDERT

Nächste magische Nacht für Frankfurt

Eintracht Frankfurt „schwebt“ weiter durch die Europa League. Nachdem die Deutschen das Viertelfinal-Hinspiel bei Benfica Lissabon noch mit 2:4 verloren haben, sorgte die Mannschaft von Adi Hütter am Donnerstagabend durch einen 2:0-Sieg für den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Den entscheidenden Treffer zum Weiterkommen in der stimmungsvollen Frankfurter Commerzbank-Arena erzielte Sebastian Rode (67. Minute), der erst im Winter von Borussia Dortmund kam: Nach einem Zusammenspiel der beiden Stürmer, Luka Jovic und Ante Rebic, kam der Ball an der Strafraumgrenze zu Rode. Der ehemalige Bayern-Spieler schlenzte den Ball anschließend mit der Innenseite in die Ecke.

Umstrittenes 1:0
Dabei gingen die Frankfurter in der ersten Halbzeit durch einen umstrittenen Treffer in Führung: Nach einem Schuss von Mijat Gacinovic aus ca. 20 Metern, stand Flügelspieler Filip Kostic – der per Nachschuss zum 1:0 einschob – eigentlich klar im Abseits.

In der 86. Minute mussten die Eintracht-Fans allerdings noch einmal den Atem anhalten: Nach einem Schuss von Benficas Eduardo Salvio aus spitzem Winkel, lenkte der Frankfurter Torhüter Kevin Trapp den Ball mit einem starken Reflex an den Pfosten.
Napoli scheidet aus
Die Mannschaft von Carlo Ancelotti hatte aufgrund der Tatsache, dass sie in London kein Auswärtstor erzielte eine noch ungünstigere Ausgangsposition vor dem Spiel als Frankfurt. Durch den sehenswerten Freistoßtreffer von Arsenal-Stürmer Alexandre Lacazette nach einer guten halben Stunde waren die Hoffnungen der Napoli-Fans auf ein Weiterkommen dann auch relativ schnell erloschen.

Alexandre Lacazette (Nummer 9) erzielte das einzige Tor im Spiel. © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Ancelotti versuchte zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar noch alles und brachte mit Dries Mertens einen weiteren Stürmer. Doch Arsenal mit Trainer Unai Emery, der mit Sevilla dreimal die Europa League gewann, brachte den Vorsprung relativ sicher über die Zeit.
Chelsea und Valencia lassen nichts anbrennen
Der FC Chelsea und der FC Valencia, die beide das Hinspiel in der Fremde für sich entschieden, ließen im Retourmatch nichts mehr anbrennen. Beide Mannschaften sorgten von Beginn an für klare Verhältnisse und fuhren am Ende jeweils einen Heimsieg ein. Auch wenn Chelsea am Donnerstagabend drei Tore kassierte, schaffte die Mannschaft von Maurizio Sarri – durch vier Treffer in Halbzeit eins – relativ souverän den Einzug ins Halbfinale.

Die ersten Halbfinal-Spiele in der Europa League werden am 2. Mai ausgetragen. Dabei trifft Frankfurt auf Chelsea und Arsenal auf Valencia.
Viertelfinal-Rückspiele :

Chelsea – Slavia Prag 4:3 (Hinspiel: 1:0)
Tore: 1:0 Pedro (5), 2:0 Eigentor Deli (10.), 3:0 Giroud (17.), 3:1 Soucek (26.), 4:1 Pedro (27.), 4:2 Sevcik (49.), 4:3 Sevcik (52.)

Valencia – Villareal 2:0 (3:1)
Tore: 1:0 Latorre (12.), 2:0 Parejo (54.)

Napoli – Arsenal 0:1 (0:2)
Tor: 0:1 Lacazette (35.)

Frankfurt – Benfica 2:0 (2:4)
Tore: 1:0 Kostic (35.), 2:0 Rode (67.)

Autor: dl

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