a Europa League

Luka Jovic schoss Frankfurt zum Sieg. © APA/afp / MIGUEL MEDINA

Frankfurts magische Nacht im San Siro

Die europäische Abenteuerreise von Eintracht Frankfurt geht nach einer magischen Nacht im San Siro weiter. Mit 1:0 siegte der DFB-Pokalsieger im Rückspiel bei Inter und erreichte damit das Viertelfinale der Europa League.

Torjäger Luka Jovic (6.) ließ die Hessen nach dem 0:0 im ersten Achtelfinal-Duell in der Vorwoche jubeln. Erstmals seit 1995 (damals im UEFA-Cup) zogen sie damit in einem europäischen Klubwettbewerb in die Runde der letzten Acht ein. Für Inter gab es indes die zweite bittere europäische Pille in dieser Saison zu schlucken: In der Champions League kam in der Gruppenphase das Aus, nun müssen die Mailänder auch in der Europa League früh die Koffer packen.

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Frankfurt und Inter lieferten sich einen packenden Schlagabtausch.


Für einen Wermutstropfen sorgten einige Unverbesserliche unter den Eintracht-Anhängern, die in der Schlussphase Pyrotechnik zündeten und sogar eine Leuchtrakete in einen Inter-Block feuerten. Als Wiederholungstäter droht der Eintracht im schlimmsten Fall ein Zuschauer-Ausschluss für das nächste Spiel. Das Gros der Eintracht-Fans wendete sich mit Gesängen gegen die Pyromanen. Mehr als 13.500 Frankfurt-Anhänger hatten ihre Mannschaft nach Italien begleitet, ein Auswärts-Rekord für die Europa League.
Arsenal mit Aufholjagd, Sevilla out
Auch der FC Arsenal hat das Viertelfinale der Europa League erreicht. Die Gunners siegten am Donnerstag gegen Stade Rennes 3:0 und machten damit das 1:3 aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen den französischen Erstligisten wett.

© AP / Alastair Grant

Steht mit Arsenal im Viertelfinale: Pierre-Emerick Aubameyang.


Für eine Überraschung hat indes Slavia Prag gesorgt: Die Tschechen gewannen gegen Sevilla mit 4:3 nach Verlängerung und konnten die Spanier so eliminieren.

RB Salzburg ist dagegen trotz einer kleinen Aufholjagd ausgeschieden. Der österreichische Fußball-Meister siegte im Rückspiel zwar mit 3:1 gegen den italienischen Topclub SSC Napoli, konnte dabei das 0:3 aus dem Hinspiel aber nicht mehr umdrehen (siehe eigener Bericht).

Ganz souverän schaffte der englische Ex-Meister FC Chelsea durch ein 5:0 (3:0) bei Dynamo Kiew das Weiterkommen, nachdem die Blues schon vor Wochenfrist 3:0 gewonnen hatten. Der FC Valencia zog durch ein Tor in der Nachspielzeit zum 1:1 bei FK Krasnodar ins Viertelfinale ein. Das Hinspiel hatten die Spanier 2:1 gewonnen.

Europa League, Achtelfinal-Rückspiele
Arsenal – Rennes 3:0 (Hinspiel: 1:3)
Tore: 1:0 Aubameyang (3.), 2:0 Maitland-Niles (13.), 3:0 Aubameyang (72.)

Benfica – Dino Zagreb 3:0 n.V. (0:1)
Tore: 1:0 Jonas (70.), 2:0 Ferreira (94.), 3:0 Grimaldo (105.)

Inter – Frankfurt 0:1 (0:0)
Tor: 0:1 Jovic (6.)

Villareal – Zenit 2:1 (3:1)
Tore: 1:0 Moreno (27.), 2:0 Bacca (46.), 2:1 Ivanovic (90.)

Slavia Prag – Sevilla 4:3 n.V. (2:2)
Tore: 1:0 Ngadeu-Ngadjui (12.), 1:1 Ben Yedder (42.), 2:1 Soucek (47.), 2:2 Munir (54.), 2:3 Vazquez (98.), 3:3 van Buren (102.), 4:3 Traore (119.)

Dynamo Kiew – Chelsea 0:5 (0:3)
Tore: 0:1 Giroud (3.), 0:2 Giroud (31.), 0:3 Alonso (44.), 0:4 Giroud (58.), 0:5 Hudson-Odoi (78.)

Kuban Krasnodar – Valencia 1:1 (1:2)
Tore: 1:0 Suleymanov (85.), 1:1 Guedes (90.+3)

Salzburg – Napoli 3:1 (0:3)
Tore: 0:1 Milik (12.), 1:1 Dabbur (23.), 2:1 Gulbrandsen (65.), 3:1 Leitgeb (90.+1)

Autor: dpa/sid/det

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