a Europa League

Star-Trainer José Mourinho demonstriert: Die Tore sind zu klein.

Valon Ahmedi vs. Tottenham: Große Verwirrung vor Anpfiff

Der in Südtirol aufgewachsene Valon Ahmedi hat am Donnerstagabend in der Europa-League-Quali gegen Welt-Klub Tottenham gespielt. Am Ende kassierte man eine 1:3-Niederlage – den größten Aufreger gab es aber schon vor der Partie.

Valon Ahmedis kuriose Karriere ist seit Donnerstag um ein Kapitel reicher: Gegen die Stars von Tottenham um Harry Kane, Heung-min Son und natürlich Star-Trainer José Mourinho stand der in Kastelbell aufgewachsene Offensivspieler in den Diensten des nordmazedonischen Erstligisten Shkendija über die volle Distanz auf dem Feld. Dabei zeigte Ahmedi eine ordentliche Leistung. Am Ende gab es aber eine 1:3-Niederlage. Erik Lamela, Heung-min Son und Harry Kane sorgten für die Tore der Engländer, Valmir Nafiu erzielte in der 55. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.


Auch Hugo Lloris zeigt: Mit den Toren stimmt etwas nicht.


Den größten Aufreger gab es aber bereits vor Anpfiff. Beim Aufwärmen hatten die Tottenham-Keeper Hugo Lloris und Joe Hart ein seltsames Gefühl – ihrer Meinung nach waren die Tore nämlich zu klein. Das überprüfte dann auch Trainer José Mourinho, ließ sich dabei ein Foto knipsen und schrieb auf den sozialen Netzwerken: „Erst dachte ich, ich sei gewachsen. Aber dann erkannte ich, das Tor war fünf Zentimeter zu niedrig.“
Spiel war extra verlegt worden
Später erklärte der Star-Trainer: „Die Torhüter leben in den Toren, und sie wissen es genau. Wir haben den Uefa-Delegierten aufgefordert, es zu checken und es war fünf Zentimeter zu klein. Darum ließen wir die Tore austauschen.“

Valon Ahmedi (links) zeigte gegen Tottenham eine ansprechende Leistung. © APA/afp / ROBERT ATANASOVSKI


Kurios: Eigentlich trägt Valon Ahmedi mit seinem Klub die Heimspiele im Nordwesten des Landes aus. Weil dieses Stadion aber nicht den Regularien der Uefa entsprochen hatte, war das Spiel in die Hauptstadt Skopje verlegt worden. Dass aber auch da nicht alles stimmte, das war Mourinho & Co. sofort aufgefallen. Am Ende dürfte es Tottenham egal gewesen sein: Die Engländer stehen nun nämlich in der letzten Quali-Runde der Europa League.

Autor: det

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