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Fabian Tait dirigierte in Como bereits das FCS-Mittelfeld (Foto FCS/Pattis)

Fabian Tait: “Ich war enorm nervös”

Der Mittelfeldspieler aus Salurn gab am Sonntag in Como sein Debüt im Profi-Fußball. Für den FC Südtirol reichte es nur zu einem torlosen Remis, doch für Fabian Tait wird dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben.

Die "Gazzetta dello Sport" bewertete seinen Auftritt mit der Note 6,5. Kein schlechtes Zeugnis für sein erstes Meisterschaftsspiel im Dress des FC Südtirol. Den Senkrechtstarter aus dem Unterland lassen die Lobeshymnen jedoch kalt: "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, was die Zeitungen schreiben, interessiert mich nur am Rande. Fakt ist, dass wir mehr als nur einen Punkt holen hätten müssen. Wir haben ganz klar gezeigt, dass wir in Form sind, nur der eine, entscheidende Treffer hat gefehlt."

Fabian Tait spricht wie ein abgeklärter Profi, dabei ist er noch gar nicht so lange im Geschäft. Er kam erst im Sommer-Transferfenster aus der Serie D zum FCS. "In der Tat muss ich noch sehr vieles lernen. Ich habe praktisch zwei Ligen übersprungen. Die Lega Pro ist mit der Serie D in keiner Weise vergleichbar, deshalb war ich am Sonntag vor dem Anpfiff auch enorm nervös. Zum Glück wurde ich von meinen Mannschaftskollegen bestens aufgenommen. Sie sorgen für ein optimals Umfeld, um sich weiter zu verbessern."


Tait nur einer von vier Südtirolern in der Startelf


Tait war am Sonntag in Comoeiner von insgesamt vier Südtirolerin in der Startelf. Lediglich der gesperrte Kapitän Hannes Kiem fehlte, während Gabriel Brugger auf der Bank Platz nahm. Das nahm auch der Salurner positiv zur Kenntnis: "Viele denken, dass es in Südtirol keine Fußballtalente gäbe. Doch dem ist nicht so. Das Problem ist lediglich, dass wir uns nicht so entwickeln können. Hier ist der FC Südtirol eine ganz große Hilfe."

Der Verein hat in den vergangenen Monaten alle Hebel in Bewegung gesetzt, um sein Ansehen aufzupulieren und seinen Kader mit heimischen Kräften zu ergänzen und zu verstärken. Nun erwartet man sich in der Cadorna-Straße ein entsprechendes Zuschauerinteresse. "Wir sind auf unsere Fans angewiesen", unterstreicht auch Tait, der am kommenden Samstag auf volle Zuschauerränge hofft: "Im Italienpokal war die Stimmung bereits gut, doch da geht noch mehr. Im nächsten Meisterschaftsspiel brauche wir unbedingt den zwölften Mann im Rücken. Mit unserer Einstellung und Leistung werden wir dafür sorgen, dass uns die Zuschauer nach vorne treiben."

Autor: sportnews

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