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Verdient er bald in Thailand seine Brötchen? Fabio Bertoldi, Angreifer aus Salurn (Eheim)

Fabio Bertoldi auf dem Sprung nach Thailand: „Will es versuchen“

Er war der überragende Mann beim Märchen des Bozner FC, schoss in dieser Oberliga-Saison sage und schreibe 38 Tore in 34 Partien und will auf dem Höhepunkt seiner Fußball-Karriere noch den Sprung ins Profigeschäft schaffen: Die Rede ist von Fabio Bertoldi, der seine Brötchen künftig in Thailand verdienen könnte.

Bereits vor Wochen schlug eine Meldung hohe Wellen: Bertoldi soll von einem Klub aus der Thai League, der höchsten Spielklasse Thailands, ein Angebot vorliegen haben. Kein Jux, wie sich schnell herausstellte, sondern die Wahrheit. „Am Wochenende starte ich in Richtung Thailand – wie das dann alles abläuft, weiß ich selbst nicht“, schmunzelt Bertoldi auf Anfrage von SportNews .

Vor Wochen bekam der Salurner Ausnahmeangreifer, der in zwei aufeinanderfolgenden Oberliga-Spielzeiten beim Bozner FC über 30 Treffer erzielen konnte, von einem FIFA-Agenten eine Einladung für ein Probetraining bei einem thailändischen Erstligisten, den Bertoldi namentlich nicht nennen möchte, vorgelegt. „Ich fühlte mich natürlich geehrt und entschied mich nach einigen Überlegungen, auf das Angebot einzugehen“, so der 28-Jährige. „In meinem Alter ist es eine große Herausforderung, doch ich will es versuchen – vielleicht klappt es mit dem Traum vom Profifußball ja doch.“

Wie genau seine Asien-Reise abläuft, das kann Bertoldi noch nicht sagen. „Ich weiß nicht, wie viele Tage ich in Thailand bleibe. Die Meisterschaft ist drüben noch voll im Gange. Wer weiß: Wenn ich den Vereinbeim mehrtägigen Probetraining überzeugen kannund einen Vertrag bekomme, ist es auch gut möglich, dass ich schon jetzt fix drüben bleibe“, erklärt der Angreifer.

Fest steht: Für den Bozner FC hat das verrückte Jahram Sonntag mit dem 3:3 im Play-Off-Finalspiel auf Sardinien gegen Budoni ein Ende gefunden. Für Fabio Bertoldi selbst könnte das Märchendagegen noch weiter gehen. Denn der Fußball schreibt bekanntlich oft die schrägsten Geschichten.



SN/td


Autor: sportnews