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Moritz Eisenstecken fällt den Rest der Hinrunde aus (Foto Runggaldier)

Geif, Conci & Co. fallen aus: Tramins prekäre Personalsituation

Nein, es ist bisher wahrlich noch nicht die Saison von Oberligist Tramin. Mit 12 Zählern sind die Unterlandler den Abstiegsrängen näher als dem angepeilten Platz im vorderen Feld der Tabelle. Mitschuld dafür ist unter anderem auch eine sehr angespannte Personalsituation.

Das Verletzungspech war in der bisherigen Saison ein stetiger Begleiter der Pomella-Truppe. Zurzeit sieht es ganz und gar nicht gut aus. In der letzten Woche hat sich Mittelfeldspieler Moritz Eisenstecken das Kreuzband im Knie angerissen und wird für den Rest der Hinrunde ausfallen. Sein Kollege in der Zentrale, Simon Greif, hat sich bereits zu Saisonbeginn das Innenband im Knie gezerrt und wurde nach einer kurzen Rückkehr wieder rückfällig – auch für den Kapitän dürfte die erste Meisterschaftshälfte Geschichte sein.

Zwei Ausfälle im Mittelfeld, die schwer wiegen. Im Angriff hat Neuzugang Daniele Conci permanent mit Rückenproblemen zu kämpfen, seine Rückkehr ist ungewiss. Genauso wie für Abwehrmann Alexander Calliari, der in der letzten Woche umgeknickst ist und auf unbestimmte Dauer ausfällt. Flügelspieler Alex Pfitscher hat sich wie Stürmer Stefan Frötscher gerade erst von einer Knöchelverletzung erholt, während Neuzugang Fabian Obrist nach seiner einjährigen Weltreise körperlich noch lange nicht fit ist. Die Folge? Gegen Virtus Bozen standen von Beginn an sechs Spieler auf dem Feld, die die sogenannte Jugendregel erfüllen.

„Natürlich wiegen diese Ausfälle schwer“, erklärt Abwehrchef Stefan Rellich, „als Entschuldigung dürfen wir das aber nicht gelten lassen. Wir befinden uns in einer Krise, jetzt heißt’s punkten – auch, weil wir demnächst viele direkte Duelle haben. Fix ist: Wir müssen uns nach hinten orientieren.“





Autor: sportnews