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Große Fragezeichen nach einem katastrophalen Aus. © ANSA / Kiko Huesca

„Er würde geschlachtet“ – Messi nach PSG-Aus im Fadenkreuz

Nach dem desaströsen Aus gegen Real Madrid muss sich das Star-Ensemble von PSG mit heftiger Kritik auseinandersetzen. Eine Klublegende entschied sich dabei für eine äußerst scharfe Wortwahl – und zielte auf das Kronjuwel der Pariser Besetzung.

Am Ende weiß in Paris wohl keiner so richtig, was am Mittwochabend in Madrid passiert ist. Mit einem überzeugenden Hinspielsieg im Rücken und der zwischenzeitlichen 1:0-Führung schien der Viertelfinaleinzug der Franzosen bereits fixiert zu sein. Doch ein fataler Aussetzer von Gianluigi Donnarumma brachte die Madrilenen noch einmal ins Spiel, Karim Benzema avancierte schließlich mit seinem Hattrick binnen weniger Minuten zum Held des Abends.


Die Fans waren angesichts eines weiteren blamablen Kollaps in der Königsklasse fassungslos – und holten zum verbalen Rundumschlag aus. Angeführt von Klublegende Jerome Rothen wurde dabei mit einem jahrelangen Tabu gebrochen. Ausgerechnet Lionel Messi wurde zum Ziel der Anfeindungen gegen die Mannschaft.

Viele Fehler, keine Konsequenzen
Rothen zufolge genieße Messi einen Status innerhalb der Mannschaft, den sich der Argentinier nicht verdiene. „Seine ersten Monate waren nicht gut“, erklärte der 43-Jährige. Zwar sei er wohl der beste Spieler aller Zeiten, angesichts seines verschossenen Elfers im Hinspiel überwiege aber der Frust. „Wäre es nicht er, der sie so schießt, mit so wenig Konzentration und Entschlossenheit, würde der Typ geschlachtet.“

Messi wird fehlende Entschlossenheit vorgeworfen. © APA/afp / JAVIER SORIANO

Doch nicht nur die vergebene Chance vom Punkt sei anzuprangern, vielmehr auch die Körpersprache des Weltstars. Nach fehlgeschlagenen Pässen oder Dribblings würde sich der 34-Jährige nie hinterfragen, schaue indes immer nur auf seine Schuhe. „Ich schäme mich, so über ihn zu sprechen, aber es ist die Realität. Er ist auf dem Feld spazieren gegangen“, so Rothen.

Neben Messi richtete sich der Zorn des Franzosen aber auch gegen Neymar. Dieser würde ähnlich wie dessen argentinischer Teamkollege nur für seinen Status bezahlt werden. „Seit er bei PSG ist, gibt es ein Durcheinander! Er hat weniger als 50 Prozent der Spiele gemacht. Und wenn er einmal da ist, erfinden wir Ausreden für ihn.“ Letztlich ließ sich Rothen zu einem krachenden Fazit hinreißen: „Messi, hör auf! Neymar, hör auf!“

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