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Was steckt hinter den Anschuldigungen? © APA/afp / RICHARD JUILLIART

Kannten die Bayern ihren Gegner bereits vor der Auslosung?

Die Auslosung der Achtelfinalpaarungen der UEFA Champions League am Montag hatte ohnehin für genügend Wirbel gesorgt. Aufgrund eines technischen Fehlers musste die Prozedur wiederholt werden. Nun wurden aber Stimmen laut, dass einer der Top-Klubs über seinen Gegner bereits vor dem Los-Chaos in Kenntnis gesetzt worden sei.

War es ein Zufall? Eine Prophezeiung? Oder am Ende vielleicht sogar ein abgekartetes Spiel? Während die Verantwortlichen der einzelnen Vereine bereits auf verschiedenen Pressekonferenzen über ihren vermeintlichen Gegner im Achtelfinale der Champions League sprachen, ließ die UEFA die Bombe platzen. Die Auslosung musste wegen eines technischen Fehlers wiederholt werden, die Paarungen wurden daher annulliert.


Der Einspruch gegen die Wertung der Ziehung war von Atletico Madrid gekommen. Der spanische Meister hätte es zu Beginn der K.O.-Phase mit dem FC Bayern München zu tun bekommen. Im Zuge des zweiten Durchgangs wurde den Rojiblancos schließlich Manchester United zugelost, dem deutschen Rekordmeister das scheinbar einfachere Los mit Red Bull Salzburg. Und hier wurde die Angelegenheit kontrovers.

Wusste Bayern bereits vor der Panne Bescheid?
Nach dem feststehenden Ergebnis der Ziehung wurde die Paarung natürlich sofort auf den Social Media-Kanälen des sechsmaligen CL-Siegers verbreitet. Kurios: Der FC Bayern verkündete bereits nach der Pannen-Auslosung das Aufeinandertreffen mit den Salzburgern! Zwar wurde dieser Post umgehend wieder gelöscht, im Nachhinein sorgte er aber für kontroverse Diskussionen. Kannte der FC Bayern bereits vor der Ziehung seinen Gegner? Musste die Prozedur deshalb wiederholt werden?

Dieser Beitrag sorgte für Stirnrunzeln. © Twitter/FC Bayern

Klar ist: Im zweiten Durchgang wurden die beiden Serienmeister aus Deutschland und Österreich einander zugelost. Klar ist aber auch, dass die Auslosung definitiv einen faden Beigeschmack hinterlässt. Bereits 2018 kam es zu einem vergleichbaren Szenario. Damals hatte die Roma bereits vor der Auslosung der CL-Halbfinals die Tickets dafür angeboten – und nannte dabei bereits Liverpool als Gegner und das Datum der Spieltage.

In der Tat wurden dem italienischen Hauptstadtklub letzten Endes die Reds zugelost, dies galt für viele Fans als Bestätigung der manipulierten Auslosung. Zwar treten immer wieder derartige Gerüchte auf, bisher konnte aber noch kein Fehlverhalten der UEFA nachgewiesen werden. Fakt ist: Die Auslosung vom Montag wird dank zweier unglücklicher Pannen sicher noch lange für Gesprächsstoff sorgen.

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