a Europa League

Die Eintracht-Fans jubeln nach dem Sieg ihrer Mannschaft. © APA/afp / IAN KINGTON

Radioreporter nach Attacke: „Uns geht es gut“

Den beiden Rundfunkreportern der ARD geht es nach den tätlichen Angriffen auf sie beim 2:1 der Frankfurter Eintracht in London gegen West Ham United nach eigenen Angaben gut.

Ihren Schilderungen zufolge erhielten sie am Donnerstagabend in Halbfinal-Hinspiel der Europa League „mehrfach Faustschläge an den Hinterkopf, in den Nacken, in den Rücken“. Das sei wohl nicht „die feine englische Art“, schrieb Tim Brockmeier in den sozialen Medien.


Er bedankte sich bei den Medienmitarbeitern des hessischen Fußball-Bundesligisten, aber auch des gastgebenden Premier-League-Clubs, „die uns in der Pause regelrecht in Sicherheit gebracht haben, bringen mussten“. Sein Kollege Philipp Hofmeister bedankte sich zudem bei allen Fans von West Ham, die „den Fußball lieben und ihre Gegner respektieren“ und schrieb ebenfalls bei Twitter: „Uns geht es gut.“

Ein Schock für die Reporter
Zu den Angriffen kam es einem Bericht der ARD zufolge kurz nach dem Ausgleich von West Ham in der 21. Minute. „Wir werden hier attackiert“, hatte Hofmeister während der Live-Übertragung gesagt. In den Sekunden davor waren Tumulte hörbar gewesen. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte Brockmeier, nachdem beide geschlagen worden waren und ihm das Headset vom Kopf gerissen worden war: „Wir sind geschockt.“

In der Pause wechselten die beiden Reporter des Hessischen Rundfunks die Plätze und kommentierten von dort weiter. „Mental war das danach schwierig“, sagte Hofmeister.

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