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Sardar Azmoun (rechts) qualifizierte sich mit Iran gegen den Libanon für die WM. © APA/afp / FARSHAD ABBASI

Irans Trainer: Geht um Fußball, nicht um Politik

Wenn bei der Weltmeisterschaft in Katar die besten Fußball-Mannschaften der Welt aufeinandertreffen, können politische Beziehungen schnell in den Mittelpunkt gestellt werden. Irans Nationaltrainer will sich jedoch auf den Fußball konzentrieren.

Dragan Skocic schiebt die politische Brisanz des WM-Vorrundenspiels zwischen dem Iran und den USA zunächst beiseite. Er könne diese zwar verstehen, aber es gehe bei der Endrunde in Katar um Fußball, nicht um Politik, sagte der 53 Jahre alte Kroate nach der Auslosung der Gruppenphase am Freitag in Doha. „Mein Team und ich werden uns daher auch nur auf das Sportliche konzentrieren und optimal auf die Spiele vorbereiten.“


In der Gruppe B treffen der Iran und die USA am 29. November aufeinander. Zwischen beiden Ländern gibt es enorme politische Spannungen, unter anderem wegen des iranischen Atomprogramms. Beide spielen außerdem gegen England und den Sieger der noch zu absolvierenden europäischen Playoffs (Schottland, Wales oder Ukraine). „Es hätte schlimmer kommen können, wie etwa zusammen mit Spanien und Deutschland in einer Gruppe“, sagte Skocic.

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