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Ralf Rangnick nimmt das Gefüge der österreichischen Nationalmannschaft in die Hand. © ANSA / PETER POWELL

Ralf Rangnick neuer österreichischer Teamchef

Ralf Rangnick tritt in Österreich die Nachfolge von Franco Foda an. Viel Zeit bleibt nicht zum Eingewöhnen. In gut einem Monat steht ein Spiele-Dreierpack unter anderem gegen den Weltmeister an. Ziel: Die EM in Deutschland.

Der neue österreichische Fußball-Teamchef heißt Ralf Rangnick. Der Deutsche wurde am Freitag in Wien vom ÖFB-Präsidium zum Nachfolger von Franco Foda gekürt und erhielt einen Vertrag über vorläufig zwei Jahre. Bei einer erfolgreichen Qualifikation für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland verlängert sich die Zusammenarbeit automatisch um zwei weitere Jahre bis zur WM 2026 in den USA. Der 63-Jährige bringt Lars Kornetka als Assistenztrainer mit zum ÖFB.


„Es ist eine Ehre für mich, die Aufgabe als Teamchef zu übernehmen. Mit großer Vorfreude erfüllt mich insbesondere die Aussicht, mit einer jungen, erfolgshungrigen Mannschaft die Europameisterschaft in Deutschland zu bestreiten“, sagte der designierte Teamchef laut ÖFB-Aussendung. Rangnick soll frühestens nächste Woche nach Österreich kommen und offiziell präsentiert werden. „Es reizt ihn extrem“, verriet ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel. Rangnick gilt als Mastermind der Red-Bull-Spielphilosophie, er war in Salzburg von 2012 bis 2015 Sportdirektor.

Rangnick bleibt Manchester United erhalten
Der Deutsche arbeitet noch bis Saisonende als Interimscoach von Manchester United, die ersten Länderspiele unter seiner Führung steigen im Juni im Rahmen der Nations League, wenn es gegen Kroatien, Dänemark und Frankreich geht. Das letzte Meisterschaftsspiel in England bestreitet ManUnited am 22. Mai gegen Crystal Palace.

Rangnick hat einen Anschlussvertrag als Berater bei dem englischen Rekordmeister und wird nach dem Ende seiner Trainertätigkeit in Manchester dieser Nebentätigkeit nachgehen. Maximal sechs Tage im Monat soll er sich um die „Red Devils“ kümmern, bestätigte ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold. Für den Verband sei das kein Problem.

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