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Jadon Sancho wechselt zu Manchester United. © APA/afp / INA FASSBENDER

85 Millionen: Sancho nach Manchester

Der englische Nationalspieler Jadon Sancho steht vor einem Wechsel von Borussia Dortmund zu Manchester United. Über die „grundsätzliche Einigung“ informierten beide Clubs am Mittwoch.

Der englische Rekordmeister zahlt demnach für den 21-jährigen Offensivmann „eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85 Millionen Euro“, hieß es in der Pflichtmitteilung des deutschen Vereins an die Börse. Die vertraglichen Details seien noch abzustimmen und zu dokumentieren. „Es gibt eine grundsätzliche Einigung. Aber es ist noch keinen Vollzug“, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: „Es gibt noch eine ganze Menge formale Dinge, die gelöst werden müssen.“


Grundsätzlich bedauert Watzke den bevorstehenden Abschied Sanchos. „Wir freuen uns nicht über das Geld, sondern sind traurig, dass er weg ist“, sagte Watzke: „Wir hätten ihn gerne behalten, trotz Corona.“ Sancho habe aber den ausdrücklichen Wunsch auf einen Wechsel geäußert und sich „vorbildlich verhalten“.

„Kreative Lösungen finden“
Auch der neue Trainer Marco Rose bedauert den bevorstehenden Abgang des englischen Nationalspielers. „Jeder Trainer hat gerne einen Spieler wie Jadon im Team“, sagte der 44-Jährige bei seiner Vorstellung: „Aber es war in den letzten Monaten schon klar, dass es darauf hinauslaufen kann, dass er nicht mehr da ist. Und wir haben uns natürlich damit beschäftigt, wie wir die Qualität ersetzen können. Wir werden keinen Jadon Sancho bekommen, aber wir werden versuchen, kreative Lösungen zu finden.“

Manchester United war bereits im vergangenen Sommer einer Verpflichtung von Sancho nahe, wollte aber damals die vom BVB geforderten 120 Millionen Euro nicht zahlen. Bisheriger Rekordtransfer war Ousmane Dembélé, für den der FC Barcelona insgesamt rund 135 Millionen Euro an den Revierclub gezahlt hatte. Dem Vernehmen nach muss der BVB jedoch 15 Prozent der Summe für Sancho an dessen ehemaligen Verein Manchester City abführen.

Schlagwörter: Fussball

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