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Hugo Lloris kam die Alko-Fahrt teuer zu stehen. © APA/afp / FRANCK FIFE

Pikante Details zur Alko-Fahrt: Lloris übergab sich im Porsche

Ende August wurde Frankreichs Weltmeister-Torhüter Hugo Lloris wegen Trunkenheit am Steuer für mehrere Stunden festgenommen. Nun hat ein Gericht die Strafe verhängt, außerdem kamen pikante Details der Chaos-Fahrt ans Tageslicht.

Die „Mini-Geldstrafe“ von 56.200 Euro (also rund die Hälfte von dem, was Lloris in einer Woche verdient) wird der Tottenham-Torhüter wohl verschmerzen können, 20 Monate Fahrverbot sind dagegen eine deftige Strafe. Alles in allem kommt dem Schlussmann die Alko-Fahrt Ende August also teuer zu stehen. Der Frankreich- und Tottenham-Torhüter war am 24. August um 1.20 Uhr Ortszeit von der Polizei angehalten worden. Der Atemtest ergab, dass Lloris mehr als doppelt so viel Alkohol intus hatte, als erlaubt ist.

Lloris war der Polizei an jenem 24. August aufgefallen, weil er mit seinem Porsche Panamera in einer 50er-Zone mit nur 25 km/h unterwegs war. Außerdem hatte der Torhüter sichtlich Mühe, eine gerade Linie zu finden. Zu allem Überfluss fuhr der 31-Jährige auch noch über eine rote Ampel. Als die Ordnungshüter Lloris anhielten, war der Weltmeister nicht imstande, eigenständig aus dem Wagen zu steigen. Außerdem entdeckten die Polizisten Erbrochenes im Luxus-Karren des Franzosen.

Wie es zur Alko-Fahrt gekommen ist? Der Tottenham-Goalie war in einem Restaurant Abendessen, wo auch reichlich Alkohol getrunken wurde. Als Lloris nach Hause wollte, rief er ein Taxi, das ihm aber absagte. So stieg der Franzose in seinen Wagen und fuhr los. Der Rest ist bekannt.

Der Torhüter hatte Frankreich in Russland als Kapitän zum WM-Triumph geführt, nach seinem Urlaub stand er bereits wieder im Tottenham-Tor. Auch bei den Spurs darf der Franzose trotz der Eskapade Spielführer bleiben.

Autor: det