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Vor tausenden Anhängern wurde die Vertragsverlängerung von Mbappé am Samstag im Parc des Princes gefeiert. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Viel Geld & noch mehr Macht: Der Wahnsinns-Vertag von Mbappé

Mit der Vertragsverlängerung von Kylian Mbappé bei Paris Saint-Germain wurde ein heißes Transfergeplänkel dieses Sommers abgeschlossen. Der Dreijahresvertrag hat aber noch heißere Punkte auf dem Papier. Ein neues Level des Transfer-Wahnsinns im Fußball ist erreicht.

Nettogehalt von 100 Millionen Euro pro Jahr, dazu noch 300 Millionen Euro Unterschriftsboni – auch das Finanzielle ist exorbitant, war aber an sich so zu erwarten. Dass es bei PSG nicht an der Finanzkraft fehlt, ist allgemein bekannt, schließlich gehört der Verein niemand geringerem als Nasser Al-Khelaifi, einem katarischen Superreichen. Dass Kylian Mbappé ein Mega-Gehalt bekommt, war auch klar – egal, ob er nun zu Real Madrid wechselt oder nicht.


Was aber fast schon unglaublich erscheint, sind die Vertragsdetails, die zuletzt ans Licht gekommen sind. Mbappé bekommt von Al-Khelaifi nämlich Mitspracherecht in zahlreichen Vereinsentscheidungen. Von der Besetzung von Funktionären bis hin zum Trainerposten und Transfers – Mbappé soll überall mitentscheiden dürfen. Einen gewissen Einfluss auf solche Entscheidungen hatten zuvor vielleicht schon andere Profis, aber nicht in diesem Ausmaß und ganz sicher nicht vertraglich festgelegt. Mbappé ist mit nur einer Unterschrift zum mächtigsten Fußballer der Welt aufgestiegen.

Nasser Al-Khelaifi und Kylian Mbappé bei der Vertragsfeier. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Ein Funktionär soll bald schon weg sein
Einen könnte es schon in naher Zukunft erwischen: Anscheinend steht Sportdirektor Leonardo kurz vor dem Aus bei PSG. Mit ihm soll Mbappé nie richtig warm geworden sein. Seine Vertragsauflösung ist Experten zufolge nur noch eine Frage der Zeit. Der neue Mann auf diesem Posten könnte dann der Portugiese Luis Campos werden. Ein Mann, der Mbappé schon bei seiner Zeit beim AS Monaco zur Seite stand. Ein Freund von Mbappé.

Und noch zwei Personalien könnten daran glauben müssen. Einmal Trainer Mauruzio Pochettino. Der kam mit Mbappé zwar stets gut aus, bekam den Rest der Mannschaft aber nur schwer in den Griff. Um den ersehnten internationalen Erfolg – den Gewinn der Champions League – zu erreichen, muss das Gesamtpaket stimmen. Und das erfordert auch einen neuen Trainer. Wunschkandidat? Der im Moment vereinslose Zinedine Zidane.

Er soll neuer PSG-Trainer werden: Zinedine Zidane. © APA/afp / CLEMENT MAHOUDEAU

Auch Neymar soll weg
Auch Neymar ist wohl auf dem Abstellgleis. Beim brasilianischen Superstar wird es aber schwierig, einen Abnehmer zu finden. Denn sein Vertrag läuft noch bis 2026 und kaum ein Verein wird bereits sein, die finanziellen Rahmenbedingungen für eine so tückische Personalie wie Neymar in Kauf zu nehmen. Anfangs überzeugte der für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona gekommene Brasilianer zwar noch, mittlerweile sprechen aber weder die Leistungen noch die Einstellung für ihn.

Sie verstehen sich zwar nicht schlecht, dennoch soll Neymar (rechts) weg von PSG. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Wer kommt, wer geht bei PSG? Kann der Verein mithilfe vom französischen Jungstar endlich eine Champions-League-würdige Mannschaft stellen? Wenn ja, wie lange braucht der Umbruch? Die Personalie Kylian Mbappé wird in den nächsten Monaten weiterhin für Spannung sorgen.

Schlagwörter: Fussball Kylian Mbappe PSG

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