a Frauenfußball

Kamerun fühlte sich vom Video-Assistenten benachteiligt © SID / Philippe HUGUEN

Nach Spielverweigerung: Verfahren gegen Kamerunerinnen

Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach einem Eklat bei der WM in Frankreich ein Disziplinarverfahren gegen den Verband Kameruns eröffnet.

Die Afrikanerinnen hatten sich beim 0:3 gegen England im Achtelfinale aufgrund strittiger Videobeweisentscheidungen zunächst geweigert, die Begegnung fortzusetzen ( SportNews berichtete ). Die FIFA ermittelt wegen mannschaftlichen Fehlverhaltens, Beleidigungen und Verstößen gegen das Fair Play.

Die Kamerunerinnen fühlten sich benachteiligt, weil beim Treffer von Ellen White (45.+4) zunächst auf Abseits entschieden worden war. Der Video-Assistent Bgriff allerdings zu Recht ein, White stand klar nicht im Abseits. Die Stimmung kippte erneut, als der vermeintliche Anschlusstreffer durch Ajara Nchout (48.) nach Videobeweis zurückgenommen wurde. Die Schützin brach in Tränen aus, auf dem Platz wie an der Seitenlinie gab es erneut Proteste.

Autor: sid/fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210