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Die US-Amerikanerinnen um Alex Morgan zählen zu Favoritinnen bei der WM. © AP / Colin E. Braley

Stars, Modus & Favoriten: Alles zur Frauenfußball-WM

Am 7. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich. Der Gastgeber eröffnet das 8. Weltturnier mit der Partie gegen Südkorea um 21 Uhr im Pariser Prinzenpark. Das Finale findet am 7. Juli in Lyon statt.

Die Favoriten
Zum zweiten Mal nach Kanada 2015 sind 24 Mannschaften am Start. Vier Teams feiern ihre WM-Premiere: Chile, Jamaika, Schottland und Südafrika. Ein klarer Turnierfavorit ist nicht auszumachen. Titelverteidiger und Rekordweltmeister sind die USA mit drei Titeln (1991,1999, 2015). Deutschland triumphierte 2003 und 2007, Norwegen (1995) und Japan (2011) gewannen je einmal. Neben Gastgeber Frankreich ist auch Europameister Niederlande, Spanien, England, Schweden, Australien oder Brasilien der Titel zuzutrauen.
Der Modus
In der Vorrunde wird in sechs Gruppen (A-F) mit je vier Teams in den neun Spielorten Grenoble, Le Havre, Lyon, Montpellier, Nizza, Paris, Reims, Rennes und Valenciennes gespielt. Die jeweils ersten Beiden sowie die vier besten Gruppen-Dritten erreichen die nächste Runde. Vom Achtelfinale an geht es im üblichen K.o.-System weiter. Die Halbfinals am 2. und 3. Juli sowie das Finale am 7. Juli finden in Lyon statt. Das Spiel um Platz drei steigt am 6. Juni in Nizza. Wie bei der Männer-WM 2018 kommt auch bei der Frauen-WM erstmals der Videobeweis zum Einsatz.
Die Rekordhalterin
Die Brasilianerin Formiga steht vor ihrer 7. WM-Teilnahme. Derzeit teilt sie sich noch den Rekord mit der Japanerin Homare Sawa, die auch 6-mal dabei war. Formiga wurde im März 41 Jahre alt und wäre bei einem Einsatz der zweitälteste Mensch hinter dem Kameruner Roger Milla, der je bei einer Männer- oder Frauen-WM spielte.
Die Stars
Die Liste der bekanntesten Spielerinnen bei dieser WM wird angeführt von der 6-maligen Weltfußballerin Marta. Bekannte Frauenfußball-Stars sind auch die US-Girls Alex Morgan, Megan Rapinoe, Carli Lloyd und Julie Ertz, die Französinnen Wendie Renard und Amandine Henry, Christine Sinclair (Kanada), Lieke Martens (Niederlande), Nilla Fischer (Schweden), Maren Mjelde (Norwegen) und die deutsche Spielmacherin Dzsenifer Marozsan.

Autor: cst/dpa

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